Caritas nimmt Ältere in den Blickpunkt
Zur Präsentation der neuen Infostelle der Alzheimer Gesellschaft im Haus des Caritasverbandes an der Rottmannstraße in Ahlen gab es ein Schild. Das Bild zeigt (v. l.) Heinrich Sinder, Sabine Holzkamp und Martin Kamps.

Der scheidende Bürgermeister Benedikt Ruhmöller lobte bei der Eröffnung Ahlen als seniorenfreundlichen Standort. „Man kann gut alt werden in dieser Stadt. Wir sind eine Stadt mit hoher Lebensqualität, die sich verpflichtet sieht, gerade Ältere stark in den Blickpunkt zu nehmen.“ In der Bundesliga der Seniorenhilfe spiele Ahlen an der Spitze mit, spielte er auf den Modellcharakter Ahlens an, der seit mehr als 20 Jahren bestehe und dafür sorge, dass immer wieder Projekte der Altenhilfe von den Bundes- und Landesministerien gefördert würden.

Ruhmöller bezeichnete den Caritasverband als verlässlichen Partner. Als Initiator und Unterstützer vieler sozialer Aktionen zeige sich dies einmal mehr. Sinder überreichte Ruhmöller einen Schirm des Caritasverbandes. Zudem lud er die Gäste ein, gemeinsam mit dem „2500-Lebensjahre-Chor“, der sich zur musikalischen Gestaltung der Eröffnung eingefunden hatte, das Steigerlied und andere Stücke zu schmettern.

Bevor sich die Besucher an den zahlreichen Infoständen über Themen wie Hausnotruf, Menü-Service oder Brand- und Einbruchschutz im Alter informierten, überreichte Martin Kamps (Verein Alter und Soziales) Sabine Holzkamp vom Caritasverband ein besonderes Hinweisschild: Der Standort des Caritasverbandes ist ab sofort in das Verzeichnis der Infostellen der Alzheimer Gesellschaft im Kreis Warendorf aufgenommen. „Hier gibt es nun eine niedrigschwellige Anlaufstelle zu allen Fragen und Problemen des noch immer als Tabu behandelten Themas“, sagte Martin Kamps, der wie Holzkamp Vorstandsmitglied der Alzheimer Gesellschaft ist. Sinder dankte Holzkamp für die mit Elan vorbereitete Caritas-Hausmesse.

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