Christoph Kaldewei ist Ehrenpräsident
Christoph Kaldewei ist seit Sonntag neuer Ehrenpräsident der KG Klein Köln. Das Bild zeigt (vorne v. l.) Prinzessin Tanja I., Prinz Thomas II., Präsident Helmut Krainski und Ehrenpräsident Christoph Kaldewei.

Der so selber in den Stand eines allwissenden Präsidentenjecken erhobene Krainski machte deutlich, dass es schon längst an der Zeit gewesen sei, seinem Vorgänger die Ehrenpräsidentschaft anzutragen. Der zeigte sich wenig überrascht, dafür aber umso erfreuter: „Wenn der Kassierer gleich bei mir vorspricht, bekommt er einen gedeckten Blankoscheck.“

Kaum war der Simplizissimus am späten Sonntagvormittag dem Hellbachteich entstiegen, da zogen die Jecken weiter in die Narrenhochburg Pelmke, um dort die fünfte Jahreszeit zünftig weiter einzuläuten. Die Mininixen machten den Auftakt und stellten ihren Tanz vor.

Als Rokoko-Püppchen begeisterten anschließend die Hellbachsterne mit ihrem Showtanz. Unter Leitung ihrer Trainerinnen Lena Krollpfeifer-Rössler und Vanessa Zumholt hatten die Mädchen ein ganzes Jahr für diesen und für andere Auftritte geprobt. Gleich nach ihrem Auftritt ging es weiter zum nächsten Termin in Hamm. Dennoch: „Wir sind für weitere Engagements bereit und dankbar“, sagen die beiden Trainerinnen. Das gilt auch für die Minis, die Hellbachnixen und für die Hellbachfunken ebenso. Mit dem Auftritten vorbei ist es für das Kinderprinzenpaar. Max I. verabschiedete sich – wie gewohnt – mit launigen Worten: „Mit Freuden habe ich Klein Köln regiert, danke Leute, ihr habt’s kapiert!“ Und Lisa-Marie I. stand ihm in nichts nach: „Mein Prinz hat mir den Kick gegeben. Glaubt er – so ist das eben.“

Das amtierende Prinzenpaar Thomas II. und Tanja I. hingegen ließ sich den bevorstehenden Abschied gar nicht so recht anmerken. „T & T“ feierten fröhlich in den Tag hinein und nutzten die Gelegenheit, sich mit den Hellbachhexen, die übrigens um die Krummnase Tatjana verstärkt worden sind, zu präsentieren.

Wer glaubte, am Sonntag würden Informationen zum Nachfolgerpaar durchsickern, der wurde bitter enttäuscht – man konnte es aber mit Humor nehmen. Nach dem „Jahr der Sünde“ läutete die 16-köpfige Garde am Sonntag das „Jahr der Unschuld“ ein und verkaufte fleißig ihre Gardeorden.

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