DRK Ahlen blickt positiv in die Zukunft
Bild: Junker
Sehen die Zukunft des DRK Ortsvereins positiv: (v. l.) Bernd Ackfeld (Schatzmeister), Theodor Budt (Geschäftsführer), Hans-Jürgen König (stellvertretender Rotkreuzleiter), Hans Kaiser (Schriftführer), Mathias Dolenc (Rotkreuzleiter), Ralf Maciniak (Vorsitzender), Sebastian Richter (Beisitzer), Jens Witte (JRK-Leiter) und Dieter Dolenc (stellvertretender Vorsitzender).
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 „Wir kommen wieder auf den richtigen Weg. Ich sehe unsere Zukunft hoffnungsvoll“, erklärte Budt. Man stehe auch in Verbindung mit dem Kreis Warendorf. „Wir sprechen wieder miteinander, das ist ein Anfang.“ Nach langen Querelen hatte das DRK im Sommer einen neuen Vorstand gefunden.

Eine der größten Aktionen im abgelaufenen Jahr waren die Blutspendetermine im Johannes-Baldauf-Haus. Dies wurde beim Rückblick deutlich. 4581 Spender haben ihr Blut gespendet. Davon waren 422 Erstspender. Im Schnitt kommt der Ortsverein, zusammen mit Dolberg und Vorhelm auf 4610 Spender pro Jahr. Dies sei ein sehr gutes Ergebnis, hieß es.

Die Wirtschaftspläne für 2011 und 2012 sehen die Neuanschaffung eines Fahrzeugs vor sowie die Renovierung des DRK-Heims. Was genau für ein Fahrzeug gekauft wird, ist noch nicht klar. Das Haus müsse in jedem Fall renoviert werden. „Energetisch sind wir lange nicht mehr auf dem neuesten Stand“, sagte Schatzmeister Bernd Ackfeld. Durch die Renovierungsmaßnahmen werde man laut Wirtschaftsplan für 2012 Verlust machen, so die Prognose.

Mit Mathias Dolenc und Dr. Björn Kardels hat der Ortsverein auch einen neuen Rotkreuzleiter sowie einen neuen Rotkreuzarzt gefunden. Stellvertreter von Dolenc ist Hans-Jürgen König. „Wir brauchen einen gut ausgebildeten Leiter als Ansprechpartner im aktiven Dienst“, sagte Budt. Der Allgemeinmediziner und Notarzt für Drensteinfurt und Walstedde, Dr. Kardels, war bei der Versammlung (aufgrund eines Lehrgangs) nicht vor Ort. Man freue sich aber auf die gemeinsame Zusammenarbeit, hieß es in einer Erklärung.

Eine Urkunde vom Bundespräsidenten wurden dem ehemaligen Rotkreuzleiter Thorsten Schnieder sowie Markus Koyro für ihren Einsatz bei der Loveparade-Katastrophe in Duisburg im Sommer 2010 überreicht.

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