Daldrup: Für Osttangente keine Gelder da

Die Verwaltungsspitze mit Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, Kämmerin Karin Rodeheger und Stadtbaurat Andreas Mentz nutzte die Gelegenheit, dem Mitglied des SPD-Landesvorstandes sowie des Regionalrates die ganz speziellen Ahlener Anliegen ans Herz zu legen. Zur Sprache kam dabei auch die Verkehrsfinanzierung, die keine Neubauten zulasse und daher den Bau der Osttangente bislang verhindere.

 „Das Geld ist schlicht nicht da, obgleich in Ahlen alle planungsrechtlichen Voraussetzungen gegeben sind“, betonte Daldrup. Er unterstrich, dass allein der Erhalt des maroden Straßennetzes Milliardenbeträge verschlinge, so dass derzeit alle neuen Projekte auf Eis lägen. Ruhmöller betonte, man sei sich in vielen Punkten einig, mahnte aber an, dass es wichtig sei, die Soziallasten einer Kommune wie Ahlen bei den Schlüsselzuweisungen angemessen berücksichtigen. „Ahlen befindet sich seit Jahren nicht mehr in der Haushaltssicherung, und das soll auch so bleiben“, sagte Daldrup. Das Land habe da mit dem Gemeindefinanzierungsgesetz schon deutlich nachgebessert, doch nun sei der Bund in der Pflicht. Dieser nehme seine Verantwortung in diesem Punkt schlichtweg nicht wahr, was sich unter anderem in der mangelnden Förderung behinderter Menschen zeige.

Lesen Sie den vollständigen Bericht in der Dienstag-Ausgabe des Ahlener Tageblattes.

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