Daldrup (SPD) bekräftigt: „Erhalt vor Neubau“
Gegner der geplanten Bundesstraße 58n in Ahlen trafen sich zum Gespräch mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup: (v. l.) Peter Sagurna, Hermann Mehring, Renate Mehring, Bernhard Daldrup, Klaus Lange, Heinrich Leifeld und Georg Breloh.

Die Bürger mit ihrem Sprecher Hermann Mehring hatten bei einem Ortstermin mit dem Bundespolitiker deutlich gemacht, dass sie durch die Planungen der Umgehungsstraße im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 nicht nur ihre Belange berührt sehen, sondern auch die der Anwohner der Dorffelderstraße, der Warendorfer Straße und der Walstedder Straße, die mit einer verstärkten Verkehrsbelastung rechnen müssten.

Daldrup sieht in dem Grundsatz „Erhalt vor Neubau“ des Bundesverkehrswegeplanes einen wesentlichen Perspektivwechsel: „Die Menschen sind sehr viel stärker daran interessiert, dass das vorhandene Straßen- und Schienennetz funktionsfähig ist, als permanent neue Straßen zu bauen.“ Auch der Bundesverkehrswegeplan enthalte immer noch Straßenneubauten, die von den Kommunen nicht mehr verfolgt würden, weil beispielsweise die langwierigen Planungsprozesse mit einer sinnvollen Stadtplanung nicht zu vereinbaren seien. Bei der Ahlener Umgehung gebe es nicht mehr als einen Strich auf der Karte. Bis diese Straße Baureife hätte, vergingen Jahrzehnte, prognostizierte Daldrup. 

Mehr in der Montagausgabe des „AT“.

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