Dem Frieden ein Denkmal gesetzt
Unterstützung bei der Kunstaktion hatte Manfred Brückner (M.) von Bedirhan Basaran, Zehra Üstün, Rokusal Ahmo und Serenay Ertug.

An einer Böschung zwischen Rathaus und Ems setzte das Quintett anlässlich der Eröffnung des westfälischen Jakobsweges Lavendelpflanzen in den Boden, eine Aktion, die trotz der ungünstigen Witterung immer wieder Passanten stehenblieben und zuschauten. Brückner, Mitglied des Kreiskunstvereins, hatte sich mit seiner Idee beim Kreiskunstverein beworben. Dieser „Ort des Friedens“, direkt an dem neu eröffneten Jakobs-Pilgerweg, der durch Telgte führt, gelegen, solle einladen zum Innehalten, zum Spüren, Sehen und vielleicht einem Gespräch über das, was der Einzelne verstehe, wenn man an Frieden denke, erklärte Brückner.

Das Peace-Zeichen soll bis auf eine grundlegende Pflege, die er gemeinsam mit den Geschwister-Scholl-Schülern übernehme, der Natur und den Pilgern überlassen bleiben. „Als Zeichen, dass die Welt sich stets verändert und wir als Menschen gefordert sind, zu überdenken, wie wir dabei zerstören, eingreifen oder miteinander leben wollen“, sagte Brückner.

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