Denkmäler öffnen in Ahlen ihre Pforten
Bild: Werner
Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, öffnet die Familie West am Vorhelmer Weg 32-34 ihr Wohnhaus, die ehemalige Fabrikantenvilla Schwarte. Das Bild zeigt (v. l.) Tineke und Ben West, Stefan West, Willi Bäumer (Fotogruppe Kontraste), Sabine West, Bernd Schulze Beerhorst (ehrenamtlicher Denkmalschutzbeauftragter in Ahlen), Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Werner Krokor (Fotogruppe Kontraste) und Nicole Wittkemper-Peilert (Denkmalpflege Stadt).
Bild: Werner

Bereits am Samstag, 7. September, machen die Stadtbildmacher unter dem Motto „Denkmal an Dein Denkmal“ erneut eine Aktion vor dem Haus Holtermann, das zunehmend verfällt. Die Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

Ehemalige Fabrikantenvilla ist zu besichtigen

Am Sonntag, 8. September, führt zwischen 11 und 17 Uhr die Familie West durch die unter Denkmalschutz stehende Fabrikantenvilla Schwarte am Vorhelmer Weg 32-34. Dabei wollen Sabine und Stefan West unter anderem zeigen, was sie erneuert haben.

Die Stadtbildmacher präsentieren am Sonntag, 8. September, zwischen 12 und 17 Uhr die städtische Trafostation (Im Pattenmeicheln).

Fördertürme auf Zeche besteigen

Die Fördertürme der Zeche stehen am Sonntag zwischen 14 und 16 Uhr mit Mittelpunkt des Interesses. Unter Regie des Fördervereins darf man die Fördertürme besteigen. Zudem führen Mitglieder über das Gelände der Zeche Westfalen.

Das Grubenwehr-Museum in Trägerschaft des Bergbautraditionsvereins befindet sich im Bereich des ehemaligen Lohnhalle-/Waschkauengebäudes. Es bewahrt die Erinnerung an die Arbeit auf der Zeche. Das Museum öffnet zwischen 13 und 17 Uhr seine Pforten.

Fotogruppe stellt in Maschinenzentrale aus

In der Maschinenzentrale der Zeche stellt die Fotogruppe Kontraste am Sonntag, 25. August, und Sonntag, 8. September, jeweils zwischen 12 und 18 Uhr Bilder zum Thema „Stille Zeitzeugen“ aus. Der rote Faden seien bei der Schau alte und verlassene Orte, erläutert Gruppenmitglied Willi Bäumer. Man besuche oft und gern sogenannte Lost Places (verlorene Orte) zum Fotografieren, berichtet Werner Krokor. Diese seien zum Beispiel in Berlin, Polen oder in Italien. „Der Aufwand für eine Ausstellung an nur zwei Tagen in der Maschinenzentrale ist groß“, betont Krokor. Denn vor der Ausstellung müssten die Gruppenmitglieder zunächst den Raum reinigen. Außerdem gebe es dort keinen Strom.

ADFC-Tour zu allen Zielen

Der ADFC bietet eine dreistündige Radtour zu allen genannten Orten an. Start ist um 12 Uhr am Parkplatz am Grubenwehrmuseum.

Mehr in der Ausgabe vom 20. August 2019

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