Denkmalschutz in Ahlen hautnah erleben
Bild: Jotzeit
Für den Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 11. September, rühren (v. l.) Elisabeth Weber, Thomas Kampmann und Dr. Silke Eilers die Werbetrommel.
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 In Anlehnung an das von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in diesem Jahr vorgeschlagene Thema „Romantik, Realismus, Revolution – das 19. Jahrhundert“ seien die beiden ehemaligen Wohngebäude ausgewählt worden, erklärte Thomas Kampmann, Gruppenleiter Stadtplanung und Denkmalpflege. Die herrschaftlichen Objekte seien besonders interessant und würden in besonderer Weise die Wohn- und Lebensverhältnisse von zwei Fabrikanten in Ahlen zur damaligen Zeit darstellen.

Mit ihrer heutigen Nutzung dokumentierten diese Gebäude darüber hinaus, wie man ein Denkmal sinnvoll umnutzen könne, so Kampmann. So sei in beiden Objekten der Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) beheimatet.

Dass sogar noch moderne Architektur hinzugefügt werden könne, machte Kampmann mit Hinweis auf den Anbau am Gebäude Königstraße 8 deutlich. Der Charakter und die geschichtliche Aussage des Gebäudes seien dadurch nicht zerstört worden. Im Rahmen von vier Führungen können jedes Mal bis zu 25 interessierte Bürger am 11. September einen Blick hinter die Kulissen der beiden Ahlener Baudenkmäler werfen.

Der kleine Spaziergang unter Leitung von Denkmalpflegerin Nicole Wittkemper und Stadthistorikerin Dr. Silke Eilers vom einen zum anderen Baudenkmal bietet ganz nebenbei die Möglichkeit entlang der Nordstraße einiges Interessantes über die Stadtgeschichte zu erfahren. Gestartet wird jeweils am Baudenkmal Königstraße 8. Die Führungen beginnen dort um 11, 11.30, 14.30 Uhr und 15 Uhr.

(Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom 17. August).

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