Der Straßenkarneval hängt in der Schwebe
Christian Wolff
Ein buntes Getümmel wie Rosenmontag 2020 soll es in der kommenden Karnevalssession nicht geben.
Christian Wolff

Das Ahlener Jeckenvolk wird sich auf eine abgespeckte Karnevalssession einstellen müssen. In einer Telefonkonferenz haben der Bürgerausschuss zur Förderung des Ahlener Karnevals (BAS) und alle Vorsitzenden der Vereine über die anstehende närrische Saison beraten und einstimmig entschieden, die Veranstaltungen des Straßenkarnevals unter den Bedingungen der Corona-Zeit einzuschränken.

Die Narren werden auf Programmpunkte wie Proklamation und Rathaussturm verzichten müssen. Noch offen bleibt, ob und in welchem Umfang der Rosenmontagsumzug an den Start gehen wird. „Hierfür wollen wir die Tür noch nicht endgültig zuschlagen“, sagt ein enttäuschter BAS-Vorsitzender Andreas Lerley.

Ob und in welchem Umfang es Saalveranstaltungen geben wird, entscheidet jeder Verein in eigener Verantwortung. Analog gehandhabt werden sollen die Veranstaltungen des Kinderkarnevals.„Aus unserer Sicht ergibt es nur so einen Sinn“, bekräftigt Lerley die Notwendigkeit der Beschränkungen. Der Bürgerausschuss werde damit seiner Verantwortung gegenüber der Bürgerschaft, allen Karnevalisten und dem Prinzenteam gerecht.

„Nach aktueller Lage wird ein Straßenkarneval in der gewohnten Weise nur schwer vorstellbar sein und auch Saalveranstaltungen können wohl nur unter strengen Auflagen stattfinden“, so Lerley. (Bericht folgt.)

von Christian Wolff

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