Diamantener Meisterbrief für Böttcher Schulz
Bild: Fechner
Ehrung mit dem diamantenen Meisterbrief für den Küfermeister Ewald Schulz: (v. l). Martin Jostmeier, Handwerkskammer Münster, Ewald und Natalie Schulz.
Bild: Fechner

Im Weinhaus Schulz an der Südstraße 2, das nicht nur Alterswohnsitz von Ewald Schulz und seiner Ehefrau Natalie, sondern auch die Wiege des Böttcherbetriebs seines Vaters Josef ist, nahm der Meisterjubilar die Ehrung entgegen. Zu diesem Ereignis überbrachte Martin Jostmeier, der stellvertretende Geschäftsführer des Bildungszentrums der Handwerkskammer Münster, die Glückwünsche der Kammer.

„Das Böttcherhandwerk liegt schon 300 Jahre in unserer Familie. Deshalb wünschte mein Vater, dass ich es fortführe“, berichtete der 83-jährige Ewald Schulz am Rande der Ehrung. Sein Vater Josef Schulz habe 1947 nach dem Abschluss der Volksschule nur gesagt: „Warum heb’ ick denn“ und damit war der Berufsweg des jungen Ewald entschieden. Nach seiner Ausbildung im elterlichen Betrieb ging Ewald Schulz als Böttchergeselle zwei Jahre auf Wanderschaft in verschiedenen Handwerksbetrieben.

Die Übernahme des väterlichen Böttcherbetriebs erfolgte nach seiner Rückkehr im Jahr 1952. Das Jahr 1956 war sehr ereignisreich. Er legte nicht nur die Meisterprüfung ab, sondern trat auch mit seiner Ehefrau Natalie vor den Traualtar und richtete zusammen mit ihr eine Weinhandlung an der Südstraße 2 ein. Außerdem wuchs die junge Familie durch die Geburten der Kinder Michaele, Bärbel, Ludger und Markus weiter an.

Lesen Sie mehr in der Donnerstagausgabe des „AT“.

SOCIAL BOOKMARKS