Die Suche nach der Entschleunigung
Bild: Lange
An dieser Stelle wünschen sich Anwohner der Haarbachstraße und CDU-Vertreter ein sogenanntes Ahlener Hütchen. Das Bild zeigt (v. l.) Cornelia Papenfort, Hubert Papenfort mit Tochter Johanna, Hubertus Beier, Holger Hasselmann und Erhard Richard.
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Die Christdemokraten bereiten nun einen Antrag vor, der für eine Entschleunigung in der vermeintlichen Gefahrenzone sorgen soll. Zwei sogenannte Ahlener Hütchen – mehreckige Betonkübel – am Anfang und Ende der langgezogenen Kurve könnten nach Ansicht Richards und Beiers den Verkehr drosseln.

Die Anwohner Hubert Papenfort und Holger Hasselmann, beides besorgte Familienväter, warteten mit einem Vorschlag auf, den die CDU in ihrem Antrag berücksichtigen wird: Der Spielplatzeingang könnte zur Bushaltestelle hin verlagert werden. „Dann müssten die Kinder nicht in der Kurve die Straße überqueren“, sagte Beier auf „AT“-Anfrage.

 Um die städtischen Arbeitskräfte zu entlasten, stellten Papenfort und Hasselmann die Umsetzung des Bauvorhabens durch Initiative der Eltern in Aussicht. Eine Absenkung des Bordsteins in diesem Bereich käme allerdings wieder auf die Stadt zu, die den tatkräftigen Eltern auch das Material zur Verfügung stellen müsste.

 Von Bodenschwellen in der 30er-Zone riet Beier wegen der zu erwartenden Lärmbelästigung ab. Eingezeichnete Parkbuchten könnten das Problem laut Hasselmann nicht lösen. Eine komplette Einzäunung des Spielplatzes stand ebenfalls zur Diskussion.

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