Die Welt ein bisschen besser machen
Bilder: Lohmann
Die Pfadfinder legten drei Hochbeete an und befüllten sie mit Ästen, Stroh, Laub, Humus und Gartenerde.
Bilder: Lohmann

Bereits am Samstagnachmittag, nachdem mehr als die Hälfte der Zeit verstrichen war, zogen beide Jugendgruppen eine erste Bilanz. Auf eigenen Wunsch widmeten sich die Ahlener Pfadfinder dem ehemaligen Pumpenhaus in der Langst. Das sanierungsbedürftige Objekt, das im städtischen Besitz ist, forderte den Jugendlichen viel Geduld und Kraft ab. In einem Vorgespräch mit dem „AT“ erläuterte Pfadfinder-Leiterin Vera Geisler bereits den großen Arbeitsaufwand im Rahmen der Sozialaktion für die Naturfreunde. So mussten Risse in den Wänden gespachtelt, die Küche tapeziert, geputzt, gestrichen, gebaut und entrümpelt werden, um das Haus wieder auf Vordermann zu bringen.

Die Sanierung des ehemaligen Pumpenhauses in der Langst hatten sich die Pfadfinder im Rahmen der Sozialaktion zur Aufgabe gemacht.
Ein Großteil dieser Arbeiten war am Samstagnachmittag schon erledigt. Die Küche erstrahlte in neuem Glanz und einige Wände waren gestrichen worden. Aus den zwei großen Komposthaufen wurde neue Blumenerde gewonnen, und die Dachrinnen wurden von Laub befreit. Laut Wölflings-Leiterin Ann-Kristin Lünnemann sollen alle Arbeiten auch nach Beendigung der 72-Stunden-Aktion fortgeführt werden.

Parallel genossen die Firmlinge noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Sie sind schon am Samstag mit der Renovierung des Bauwagens auf dem Gelände des Gymnasiums St. Michael fertig geworden.

Außerdem legten sie drei Hochbeete an und befüllten sie mit Ästen, Stroh, Laub, Humus und Gartenerde. Der Bauwagen, der nun in neuen Farben, mit neuem Boden und repariertem Dach die Neugierde der Schüler weckt, soll zukünftig der Schulseelsorge, der offenen Ganztagsbetreuung und der Schülervertretung dienen.

Laura Isenberg hat mit bunten Farben für einen fröhlichen und sommerlichen Anstrich des Bauwagens am St. Michael gesorgt.
Sowohl die Pfadfinder als auch die Firmlinge betonten, dass sich nicht nur sie, sondern indirekt auch viele Ahlener Unternehmen an dem Projekt beteiligt hätten. So seien unter anderem Essen, Getränke und Arbeitsmaterialien zu einem Großteil gespendet worden.

Eine Frau hätte beispielsweise einen Koordinatoren angerufen und gefragt, in welcher Form sie helfen könne, erklärte Katechetin Inge Ossenbrink. „Am Ende hat sie uns eine Kiste Cola gespendet“, so Ossenbrink.

Dem Aufruf zu sozialem Engagement sind kreisweit 37 Gruppen gefolgt.

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