Die Zeit der Klappstühle ist vorbei 
Mit perfektem Blick auf das Kunstmuseum, wo sich allabendlich ein Lichtkunstwerk präsentiert, stellten gestern die neue Bank vor (vorn, v.l.): Rüdiger Hartleb, Susanne Buckesfeld, Benedikt Ruhmöller, Hans Jürgen Tröger und (hinten, v.l.): Jörg Pieconkowski, Dominik Zibulski, Marcel Fließ und Bernhard Epke. Bild: Voss-Loermann

Das Schauspiel, das sich allabendlich ab dem Dunkelwerden auf dem Tonnendach des Museums abspielt, ist also jetzt sitzend zu genießen. Am Freitag wurde das erste Mal offiziell Probe gesessen und die Bank für gut befunden.

Initiiert vom Kunstmuseum, hatte sich die Stadt im Zusammenwirken mit den Stadtwerken dazu entschlossen, diese stabile Bank nebst Abfallentsorgungsmöglichkeit an der genannten Stelle aufzubauen. Dazu hatten die Auszubildenden des Grünflächenamtes, Marcel Fließ und Dominik Zibulski, unter fachkundiger Anleitung von Bernhard Epke die erste Bank ihrer Karriere bei der Stadt im Straßenpflaster verankert, wofür sie von Bürgermeister Benedikt Ruhmöller ein dickes Lob erhielten. Er merkte an, dass das Design der Bank perfekt zum Dach des Museums passe.

„Wir haben Kataloge gewälzt und uns die robusteste Bank ausgewählt, die wir finden konnten“, erklärte Grünflächenabteilungsleiter Jörg Pieconkowski. Stadtwerke-Chef Hans Jürgen Tröger hatte extra ein dünnes, handliches Kissen dabei, das es mit seiner Alu-Unterseite Nutzern der Bank auch im Winter ermöglichen soll, ohne zu kaltes Hinterteil den Anblick zu genießen. Das Kissen, so gab Tröger bekannt, werde auf dem Ahlener Weihnachtsmarkt gegen eine Schutzgebühr von einem Euro abgegeben.

Rüdiger Hartleb als Geschäftsführer und Susanne Buckesfeld als Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kunstmuseums hoffen jetzt auf eine intensive Nutzung des neuen Sitzmöbels.

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