Digitalisierung an Schulen ein FDP-Thema
Bild: Otto
Leiteten durch den FDP-Neujahrsempfang in Ahlen: (v. l.) Norbert Fleischer, Henning Höne und Eric Fellmann.
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Gast war Henning Höne, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Düsseldorfer Landtag. Die Ahlener FPD-Spitze mit Eric Fellmann und Norbert Fleischer sprach sich dafür aus, diese Art Neujahrsempfang für die Zukunft zu etablieren, biete er doch einen ansprechenden Rahmen für Gespräche mit Parteimitgliedern und interessierten Bürgern.

Ein Resümee der politischen Arbeit vor Ort ziehend, stellten beide ihre kritische Haltung zur Rathausfrage in den Mittelpunkt. Als Zwei-Mann-Fraktion wollen sie allerdings auch andere kommunalpolitische Fragen verstärkt in Angriff nehmen und stellten hierfür auf die funktionierende Teamarbeit und gute Ausschusszuarbeit ab. Zu den Schwerpunkten soll außer dem Rathaus die Digitalisierung an den Schulen ebenso gehören wie eine vernünftige Lösung der Verkehrssituation an der Werse. Fellmann: „Wer einmal quer durch Ahlen fahren muss, steht nur noch im Stau. In der Zeit kann ich auch von Ahlen nach Dortmund fahren.“

Henning Höne berichtete von der Arbeit der FDP-Fraktion in NRW, die nach dem „großartigen Wahlerfolg“ und der Regierungsbeteiligung nun ein hohes Arbeitstempo fahre. In seine Ausführungen stellte er die Steuergerechtigkeit, das 0,5 Milliarden Euro schwere Rettungspaket „Kibiz“ für Kindertageseinrichtungen sowie das sogenannte Entfesselungspaket zur Verschlankung von Genehmigungsverfahren zur Erreichung von Planungssicherheit bei Projekt- und Bauvorhaben.

Das Schulthema und insbesondere die Frage des G8- oder G9-Abiturs liege der FDP ebenso am Herzen. Höne sprach sich dafür aus, die Entscheidung durch die Schulen vor Ort treffen zu lassen und die erforderliche rechtliche Grundlage hierfür zu schaffen. Gleiches gelte auch für die Landeszuwendungen an die 396 Kommunen: „Die Zuweisungen müssen gegenseitig deckungsfähig sein. Die Kommunen vor Ort sollen entscheiden, was sie mit den Zuschüssen machen.“

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