Digitaltechnik ist 2016 Schwerpunkt
Bild: Fechner
Lehrgangsbescheinigen und Leistungsabzeichen erhielt diese Gruppe der Ahlener Wehrleute von der Wehrführung.
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Die Versammlung leitete Jens Schüsseler, Zugführer des Löschzugs, der auch Wehrführer Walter Wolf und seine beiden Stellvertreter Peter Strickmann und Christoph Faust begrüßte.

Schüsseler verdeutlichte mit Zahlen das Engagement des Löschzuges: Die 71 aktiven Kameraden waren nicht nur bei 122 Einsätzen unterwegs, sondern leisteten auch an 21 Dienstabenden 2121 Arbeitsstunden. Schüsseler führte aus, dass der Löschzug bei 59 Bränden und 15 GSG-Einsätzen (gefährliche Stoffe und Güter) ausrückte. Dazu kamen 14 technische Hilfeleistungen, 12 überörtliche Hilfen, 6 unterstützende Maßnahmen im Rettungsdienst und 16 sonstige Einsätze.

„Unser Ausbildungsschwerpunkt lag 2016 im Bereich der Digitaltechnik“, sagte Schüsseler. Dazu zählte er auch den Umgang mit einer Drohne, mit der in diesem Jahr weiter geübt werden soll. Der Zugführer erinnerte unter anderem an den Florianstag in der Hauptwache, die Landtagsbesichtigung in Düsseldorf sowie die Brand- und Friedensprozession.

Beim Ausblick auf die Aktivitäten im Jahr 2017 berichtete Jens Schüsseler: „Das Thema Tiernotfälle wird uns eine Tierärztin mit einem Vortrag näherbringen, und das Zusammenwirken mit dem DRK werden wir in gemeinsamen Schulungen fördern.“ Mit einem Dankeschön für die geleistete Arbeit und in Richtung der Partner der Kameraden schloss er seinen Jahresbericht. Für den ABC-Zug mit seinen 900 Einsatzstunden erklärte Christoph Faust, dass man die Ausbildung weiter vertiefen werde.

Der Leiter der Tauchgruppe, Peter Niemietz, berichtete von 110 geleisteten Tauchstunden der 22 Personen starken Gruppe. Davon wurden allein 50 Stunden in Neustadt an der Ostsee verbracht. Auch in diesem Jahr stehe wieder eine Ausbildungsfahrt nach Neustadt an, so Niemietz.

Zur Beförderung gratulierten den Feuerwehrleuten in Ahlen Wehrführer Walter Wolf (l.) sowie seine Stellvertreter Christoph Faust (2.v. l.) und Peter Strickmann (3. v. l.).

Susanne Faust berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr (37 Mitglieder), von der 18 Nachwuchskräfte zur Hauptwache gehören. Sie kündigte an, dass Nadine Helbeck im Laufe des Jahres die Leitung der Jugendfeuerwehr übernehmen werde. Hubert Kokenkemper gab den Bericht für die Maschinistengruppe ab.

Mehr im „AT“ vom 3. März.

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