Dolberger Musiker liefern eine klasse Leistung ab
Bild: Wortmann
Aus Anlass seines 20-jährigen Bestehens gab das Blasorchester Dolberg unter seinem neuen Dirigenten Julian Peppersack ein Konzert in der Mehrzweckhalle unterstützt vom Jugendblasorchester und den Spielleuten 1839 Nordenfeldmark aus Hamm.
Bild: Wortmann

Dabei traten nicht nur die Gastgeber auf, sondern auch das dazugehörige Jugendblasorchester Dolberg sowie die befreundeten Musiker der Spielleute 1839 Nordenfeldmark aus Hamm. Bei einem Lied standen alle Musiker zusammen auf der Bühne. Zum Auftakt spielte das Blasorchester aber selbst und gestaltete die erste Konzerthälfte mit Titeln wie „Zacatecas“, „Concerto D’Amore“ und Liedern der früheren schwedischen Popband Abba.

Leidenschaftlich zu Werke gingen dabei nicht nur die rund 35 Musiker des 1997 gegründeten Orchesters, sondern auch der musikalische Leiter Julian Peppersack. Denn für den 25-Jährigen war es in dieser Funktion das erste große Konzert. „Er ist emotional und mit Leib und Seele dabei“, sagte die zweite Vorsitzende, Brigitte Brehe, und zeigte sich begeistert vom Auftritt des Blasorchesters – obwohl oder gerade weil es bei der Generalprobe aufgrund von Nervosität noch nicht rund gelaufen sei. Im Konzert selbst ließen sich die Musiker aber nichts anmerken und lieferten eine klasse Leistung ab. Das fand nicht nur die zweite Vorsitzende, sondern zeigte sich auch am Beifall der Besucher.

Mit Marschmusik eröffnete das Jugendblasorchester den zweiten Programmteil und sorgte zudem unter anderem mit „Viva la Vida“ von Coldplay und „Final Countdown“ von Europe für Abwechslung. Facettenreich war auch der anschließende Auftritt der Spielleute 1839 Nordenfeldmark, die von Musikern der Spielleute 1975 Nordenfeldmark unterstützt wurden. „Eine gute Nachbarschaft ist uns in Dolberg wichtig“, begründete Moderator Thomas Genetzky, warum schon vor einigen Jahren der Kontakt zwischen den Dolbergern und den Hammern zustande kam.

Imposant wurde es, als alle rund 70 Musiker des Nachmittags zusammen auftraten und „Preußens Gloria“ präsentierten. Für den vielleicht emotionalsten Moment sorgte aber das Stück „Mein Glücksstern“, das das Blasorchester zusammen mit dem Jugendblasorchester präsentierte. Denn gewidmet war das Lied dem langjährigen Dirigenten Dominik Pfau, der in diesem Jahr von Julian Peppersack aus beruflichen Gründen abgelöst wurde. „Danke, dass wir musikalisch viel von Dir lernen durften“, sagte der Vorsitzende des Blasorchesters, Jürgen Holtmann, mit Blick auf die achtjährige Zusammenarbeit.

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