Durch Planungsrecht Verspargelung verhindern
Bild: Kessing
Zu den bestehenden 17 Windkraftanlagen im Ahlener Norden könnte nach Einschätzung der Verwaltung neuer Raum für weitere 16 bis 20 Anlagen geschaffen werden.
Bild: Kessing

Durch die Ausweisung von Windkonzentrationszonen im Flächennutzungsplan soll dies ausgeschlossen werden. „Um Einzelanlagen zu verhindern, brauchen wir Rechtssicherheit“, betonte Stadtbaurat Andreas Mentz. Am Montag hat die Verwaltung in einer Sondersitzung des Stadtplanungs- und Bauausschusses sowie der beiden Ortsausschüsse Vorhelm und Dolberg ihr Plankonzept für das gesamte Gemeindegebiet vorgestellt.

Weil die Politiker jedoch noch Beratungsbedarf haben, findet eine Beschlussfassung über den Aufstellungsbeschluss für die Änderung des Flächennutzungsplanes frühestens am 19. Mai im Hauptausschuss und anschließend am 21. Mai im Stadtrat statt.

Es handelt sich jedoch nur um den ersten Aufschlag. Der Feststellungsbeschluss für den Flächennutzungsplan soll Mitte 2016 erfolgen. Bis dahin ist eine umfangreiche Beteiligung der Öffentlichkeit geplant, unter anderem in Form einer Bürgerversammlung am 16. Juni. Die Verwaltung schlägt vor, zu dem bereits bestehenden Windpark im Ahlener Norden weitere Potenzialflächen in der Größenordnung von knapp 190 Hektar auszuweisen, auf den 16 bis 20 weitere Windräder errichtet werden könnten.

Lesen Sie mehr in der Mittwochausgabe des „Ahlener Tageblattes“.

SOCIAL BOOKMARKS