Durchsuchung in Dolberg
Mit Mundschutz und Einweghandschuhen unterwegs: Ermittler des Bundeskriminalamts in Dolberg, die für Gesprächsstoff unter den Nachbarn sorgten. Der Grund ihres Erscheinens blieb bislang unklar. Fotos: Max Lametz.

Mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei, einige davon in zivil, Ermittler des Bundeskriminalamts sowie eine Hundestaffel aus Thüringen sorgten am Donnerstagvormittag bei den Anwohnern des Asternwegs in Dolberg für Gesprächsstoff. Details zu den Hintergründen sind bislang nicht bekannt.

„Es hat eine Durchsuchung auf Grundlage eines Beschlusses des Bundesgerichtshofs gegeben“, sagte Markus Schmitt, Pressesprecher des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe, am Vormittag auf Anfrage unserer Zeitung. Weitere Angaben wollte Schmitt allerdings nicht machen, auch nicht dazu, wonach genau gesucht wurde. Nach Informationen unserer Zeitung konzentrierten sich die Maßnahmen, die über fünf Stunden in Anspruch nahmen, auf ein Mehrfamilienhaus am Asternweg, konkret auf die Wohnung einer männlichen Person. Zeitweise soll auch ein Hubschrauber im Einsatz gewesen sein.

Die Zuständigkeit des Generalbundesanwalts lässt zweifellos auf eine besonders schwere Straftat schließen, zum Beispiel im Bereich staatsgefährdende Aktionen und Terrorismus.

Sobald sich neue Aspekte ergeben, berichten wir weiter.

von Christian Wolff

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