Ehepaar Kaldewei gründet Kulturstiftung
Die „Kulturstiftung Franz-Dieter und Michaela Kaldewei“ mit Sitz in Ahlen hat sich zum Ziel gesetzt, die Kunst und Kultur, insbesondere die Kunst des deutschen Expressionismus im 20. Jahrhundert, zu fördern Zu deren Vertreter gehört auch Franz Marc, hier sein Bild „Blaues Pferd“ aus dem Jahr 1911. 

Dies sei auf unterschiedlichem Wege möglich, sagt Prof. Dr. Carl-Heinz Heuer aus Frankfurt, der einziges Vorstandsmitglied sein wird.  Es könnten Ausstellungen, Werkverzeichnisse oder Kataloge gefördert werden, aber auch Zuschüsse für Ankäufe von Werken fließen oder Kunstvermittlungen stattfinden. Um vor allem junge Menschen an die Kunstrichtung des Expressionismus heranzuführen, sei es auch denkbar, dass die Stiftung Workshops und Tagungen unterstütze, berichtet Prof. Heuer, der auch Vorsitzender im Kuratorium des Franz-Marc-Museums in Kochel am See ist.

Siebenstelliger Betrag als Kapital

Nach Angaben von Prof. Dr. Carl-Heinz Heuer hat die Stiftung von Kaldewei einen siebenstelligen Betrag als Kapital. Die Zinsen und Spenden sollen für Projekte zur Verfügung gestellt werden. Wie viel das pro Jahr sein wird, kann der Jurist noch nicht abschätzen. Die beiden Stifter Franz-Dieter Kaldewei (Bild) und dessen Ehefrau Michaela Kaldewei bekommen am Donnerstag ab 11 Uhr von Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke in Münster die Anerkennungsurkunde überreicht.

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