„Ein starkes und buntes Stück Ahlen“
So muss das sein im lebendigen Ahlener Osten: Die Hansastraße war am Nachmittag sehr gut besucht. Im unteren Teil lockten der Flohmarkt, im oberen Teil das Bühnenprogramm und viele diverse Aktionen.

Aus kleinen Anfängen entwickelt, zählt die multikulturelle Begegnung in der Kolonie zu den Publikumsmagneten der alten Püttstadt. Folgerichtig forderte Hermann Huerkamp, Geschäftsführer des Stadtteilforums, auch: „Nutzen Sie die Gelegenheit, miteineinander ins Gespräch zu kommen und zu feiern.“ Das ließen sich die unzähligen Besucher am Nachmittag auf der Hansastraße nicht zweimal sagen – und vergnügten oder informierten sich an mehr als 50 Vereinsständen, Getränke- und Essbuden mit deutschen und vor allem türkischen Leckereien.

Damit bestätigten sie auch den Eindruck des stellvertretenden Bürgermeisters Karl-Heinz Meiwes: „Der Osten ist einmalig und kulturell lebendig.“ Sein „Glückauf“ richtete sich an alle Besucher und nicht nur an die Koloniebewohner, die vielfach mit der still gelegten Zeche Westfalen verbunden sind. Der Osten sei ein „starkes und ein buntes Stück Ahlen“, sagte auch Ralf Topp als Vorsitzender des Stadtteilforums.

Wie bunt es dort zugeht, das erlebten die Besucher beim Bühnenprogramm ebenso wie beim Flohmarkt mit seinem großen Angebot. Auf der Bühne begeisterten unter anderem die Kindertagesstätten St. Josef, Arche Noah, die Awo-Kita und die Diesterwegschule mit ihren Darbietungen. Auch die Tanzsportabteilung von Vorwärts Ahlen zeigte ihr Können. Die Gastauftritte der RW Devils und des JuK-Hauses rundeten das Programm ab.

Einen besonderen Applaus erntete die siebenjährige Leonie Natrup, die den Sarah-Connor-Song „Wie schön Du bist“ mit kindlich-klarer Stimme vortrug. Am Abend stand die leider nur mäßig besuchte Partynacht auf dem Glückaufplatz auf dem Programm, bei der die Münsteraner Band „The Dandys“ die 1960er- und 1970er-Jahre in Erinnerung rief. Den Abschluss bestritt DJ International.

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