Elkerbach aus Stahlkorsett befreit
Frank Feldmann vor der Elkerbach-Brücke, die abgebrochen und verfüllt wird. Die gesamte Hochwasserschutzmaßnahme inklusive Grunderwerb kostet rund eine Million Euro. Davon übernimmt einen erheblichen Teil die Ruhrkohle AG, der Rest wird zu 80 Prozent vom Land gefördert. Bild: Rademacher

Auch eine Bekassine habe er schon gesehen. Dort, wo noch vor zwei Jahren der Elkerbach in einem durch stählerne Spundwände eingezwängten Bett floss, hat die Natur Einzug gehalten – allerdings eine von Menschenhand geschaffene. Doch so wichtig der ökologische Aspekt bei der naturnahen Umgestaltung des eingepferchten Elkerbachs (Heimann: „Wenn da ein Tier reinfiel, hatte es keine Chance mehr“) ist, der Hochwasserschutz stand bei den Planungen im Vordergrund, erklärt Diplom-Ingenieur Frank Feldmann vom Abwasserwerk der Stadt Ahlen.

Im Mai 2001 hatte das Hochwasser des von Beckum kommend zur Werse fließenden Baches verheerende Schäden auf den Bauernhöfen im Bereich der Guissener Straße angerichtet. In rund vier Wochen soll die vorletzte der nach der Katastrophe beschlossenen Hochwasserschutzmaßnahmen abgeschlossen sein.

Lesen Suie den vollständigen Bericht in der Mittwoch-Ausgabe des Ahlener Tageblatts.

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