Emilia und Noah beliebteste Vornamen
Bild: Detlef Peter Jotzeit
Standesamtsleiter Ralf Feldmann und Fachbereichsleiterin Gabriele Hoffmann stellten die Jahresstatistiken am Mittwoch im Ahlener Rathaus vor.
Bild: Detlef Peter Jotzeit

Das ergibt sich aus den Daten der Stadt Ahlen, die Standesamtsleiter Ralf Feldmann am Mittwoch in einem Pressegespräch vorgestellt hat.

Beliebtheitsskala

Bei den Mädchenvornamen folgen auf der Beliebtheitsskala Ida, Lina und Mia (je 8 Mal) sowie Mila (7). Favorisierte Jungenvornamen waren Jonas, Leon und Liam (je 8 Mal) sowie David, Felix und Mats (je 7).

Ein weiteres Detail, das vom Standesamt herausgestellt wurde: 731 von den berücksichtigten 1002 Kindern haben nur einen Vornamen, 253 zwei und 18 sogar drei Vornamen.

1008 Geburten beurkundet

Insgesamt hat die Stadt im Kalenderjahr 2019 aber 1008 Geburten beurkundet, darunter sechs, die schon im Jahr 2018 das Licht der Welt erblickt hatten (2018: 1028 und 2017: 989). Im Durchschnitt der Jahre 2009 bis 2018 wurden laut Feldmann 941 Geburten im Standesamtsbezirk Ahlen beurkundet.

„Die Zahlen aus dem Krankenhaus sind immer etwas unterschiedlich“, merkte der Leiter des Standesamtes erklärend an. Auf der geburtshilflichen Abteilung des St.-Franziskus-Hospitals würden alle Kinder gezählt, die bis einschließlich Silvester dort zur Welt gekommen seien. In der Stadtverwaltung erfolgten manche Beurkundungen erst im neuen Jahr und würden somit in dem Jahr auch berücksichtigt.

564 Sterbefälle

Gestorben sind im vergangenen Jahr 564 Personen, davon 297 Frauen und 267 Männer. Die Zahl der Sterbefälle hat sich im Vergleich zum Jahr 2018 damit um 3 erhöht. 2017 waren es nur 504.

Angestiegen ist die Zahl der Eheschließungen. Nach 220 beurkundeten Eheschließungen im Jahr 2018 ist die Zahl im vergangenen Jahr auf 247 Paare angestiegen.

27 Eheleute ohne gemeinsamen Familiennamen

Davon führen 27 Eheleute keinen gemeinsamen Familiennamen. Das gilt auch für die städtische Fachbereichsleiterin Gabriele Hoffmann, die im Juni 2019 in Ahlen im Hafen der Ehe festgemacht hat, wie am Rande der Pressekonferenz zu erfahren war.

204 Paare entschieden sich für den Namen des Ehemannes, 16 Paare für den Namen der Ehefrau. Die Möglichkeit, den bisherigen Familiennamen hinzuzufügen, nutzten indes 16 Personen.

„Jahr 2020 wird ein besonderes“

„Vom Gefühl her wird das Jahr 2020 ein besonderes“, davon geht Standesamtsleiter Ralf Feldmann schon jetzt aus. Als Gründe dafür nennt er die möglichen Daten-Kombinationen, die Heiratswillige immer wieder gerne in ihre Eheringe gravieren ließen.

Das sei schon im Jahr 2018 der Fall gewesen, in dem sich Kombinationen wie 1.8.18, 8.8.18 und 18.8.18 angeboten hätten, berichtete er.

Bereits 80 Reservierungen

Allein das Jahr 2020 selbst habe schon viele Paare auf den Plan gerufen, verriet er am Mittwoch bei der Pressekonferenz.

Schon seit August 2019 häuften sich die Anfragen, „80 Reservierungen haben wir bereits vorliegen“, vermeldete der Standesamtsleiter. „Und wir haben gerade mal Anfang Januar.“

20.2.2020 ausgebucht

Längst ausgebucht sei der Termin am 20.2.2020, so Feldmann. Weitere Trauwillige hätten an dem symbolträchtigen Hochzeitsdatum keine Chance mehr. „Es gibt nur fünf Termine an dem Tag, und die sind vergeben“, erklärte er.

Hintergrund sei, dass just an dem Datum Weiberfastnacht gefeiert werde und somit nicht alle Standesbeamten ganztägig an Bord seien. Die fünf Trauungen fänden daher in der Zeit von 8.30 bis 12.30 Uhr statt.

Ausführlicher Bericht in der „AT“-Ausgabe vom 9. Januar 2020.

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