Empfang zu zehn Jahre Cinema
Bild: Fechner
Nach den Geburtstagsansprachen beim Empfang im Cinema Ahlen gab es für Ideengeber und ehemalige Initiatoren einen Kinogutschein sowie eine DVD. Dabei waren (v. l.) Werner Bundgaard, Martin Temme, Dr. Alexander Berger, Manfred Rasfeld, Olaf Rittmeier, Peter Vaerst, Heinz-Jürgen Gosda, Dieter Ritter und Norbert Gosda.
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Werner Bundgaard begrüßte die Gäste, darunter auch die später von Bürgermeister Dr. Alexander Berger humorvoll als „Die Glorreichen Sieben“ bezeichneten Brüder Heinz-Jürgen und Norbert Gosda, Dieter Ritter, Olaf Rittmeier, Peter Vaerst und Manfred Rasfeld sowie Manfred Quast, der nicht anwesend war. Bundgaard erinnerte daran, dass sich findige Köpfe zusammengetan und optimistisch den heutigen Erfolg vorbereitet hätten. „Den Ahlener Kinobesuchern muss ich ein Lob aussprechen, weil sie trotz Münster und Hamm in unser Kino gegangen sind“, würdigte er den Durchschnitt von 100000 Besuchern pro Jahr.

Peter Vaerst, ehemaliger Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, begann seinen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des Kinos mit der Feststellung: „Für einen großen Sprung braucht man einen langen Anlauf.“ Er ging auf die dreijährige Planungsphase ein, die ein kleiner, kompetenter Kreis entwickelt hätte.

Trotz Skepsis der Öffentlichkeit, aber mit Unterstützung der Stadt seien Finanzpläne mit Beteiligung der örtlichen Wirtschaft entstanden. „Dazu kam, dass Martin Temme Kino einfach lebt und das Cinema daher auch heute den entsprechenden Erfolg aufweist“, lobte Vaerst das Engagement der Kinomacher und wünschte ihnen weiterhin viel Erfolg. Auch Bürgermeister Dr. Alexander Berger bedankte sich für die Initiative aller Beteiligten, die das gemeinsame Projekt ermöglichten: „Es ist eine erfolgreiche Geschichte mit einem echten Happy-End und mit weiteren Aussichten auf Erfolg.“ Norbert Gosda, der zusammen mit seinem Bruder Heinz-Jürgen zu den sieben Initiatoren gehörte, ging auf die Investitionssumme von rund drei Millionen Euro ein, die damals auch aufgewendet worden seien, weil es darum gegangen sei, ein Herz für Ahlen zu zeigen.

Temme verteilte nach der letzten Ansprache Kinogutscheine sowie eine DVD an die Ideengeber und damaligen Initiatoren.

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