Engagement der Sportvereine belohnen
Völlig zerfetzt ist der Kugelfang des Schießstandes im Sportpark Nord, der aus Putzwolle besteht. Diese  Technik ist aber heutzutage nicht mehr zulässig, so dass ein komplett neuer Kugelfang gebaut werden muss. 

Dies könnte in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses geschehen, an den der Haushaltplan-Entwurf weiter verwiesen wurde. Es werde noch einige Zeit brauchen, bis Aufträge für die Instandsetzung der Lüftung und die Installation eines neuen Kugelfangs vergeben werden könnten, sagte Christoph Wessels, Abteilungsleiter für Schule, Kultur und Weiterbildung.

Er stehe in intensiven Gesprächen mit den Nutzern, insbesondere der Schießgruppe Vorhelm, sowie dem Gutachter und dem Zentralen Gebäude- und Liegenschaftsmanagement der Stadt. Bei der Reparatur der Lüftungsanlage sehe er die Stadt in der Pflicht, beim Kugelfang seien die Vereine bereit, sich zu engagieren, sagte Wessels. Er machte noch einmal deutlich, dass die früher angewandte Kugelfang-Technik heute nicht mehr zulässig sei. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten seien aber auch nicht alle Kugelfang-Varianten im Sportpark Nord möglich. Deshalb arbeite man eng mit dem Gutachter zusammen, der bereits im November die Anlage geprüft hatte. Ziel sei, so Wessels, „irgendwann wieder die Freigabe durch die Kreispolizeibehörde zu bekommen“. Die Kosten hatte er in der Februar-Sitzung mit 25 000 bis 35 000 Euro beziffert.

Dieter Thiede (CDU) plädierte für den Erhalt der Anlage. Mit seinem Votum solle der Sportausschuss ein positives Signal geben.

Für Gelder, die nach Dolberg fließen sollen, machte sich Rita Pöppinghaus-Voss stark.

Lesen Sie den vollständigen Bericht in der Samstag-Ausgabe des Ahlener Tageblattes.

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