Entwarnung nach Bombendrohung
Bild: Kessing
Wegen einer Bombendrohung wurde am Montagnachmittag unter anderem die Zeppelinstraße in Ahlen gesperrt. Am Abend gab es Entwarnung.
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Gegen 14.15 Uhr hatte ein der Polizei nicht bekannter Anrufer von der paritätischen Organisation Innosozial die Zahlung eines vierstelligen Bargeldbetrags gefordert. Sollte die Forderung nicht erfüllt werden, würde auf dem Parkplatz eine Bombe explodieren, drohte er nach Polizeiangaben.

Die Polizei forderte die Mitarbeiter der paritätischen Einrichtung daraufhin auf, das Gebäude zu verlassen und sperrte den Bereich großräumig ab. Zur Absuche des Parkplatzes wurden zwei Sprengstoffspürhunde eingesetzt, die allerdings nichts Verdächtiges fanden.

Wie Susanne Dirkorte-Kukuk, Sprecherin der Kreispolizei Warendorf, auf „AT“-Anfrage mitteilte, habe eine Mitarbeiterin von Innosozial bereits am Sonntag diverse beleidigende Anrufe und E-Mails erhalten. Diese stünden teilweise im Bezug zu ihrer beruflichen Tätigkeit. Ob ein Zusammenhang zwischen den Anrufen und der Bombendrohung besteht, ist noch unklar.

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