Erdgasbohrungen rund um Ahlen geplant
Sieben Erlaubnisfelder hat sich die Gesellschaft HammGas, zu denen auch die Stadtwerke Hamm gehören, für die Erkundung und Förderung unkonventioneller Gasvorkommen gesichert. Auch Ahlen liegt in dem 330 Quadratkilometer großen Gebiet, ausgenommen ist nur das Grubenfeld der früheren Zeche Westfalen. Bild: HammGas

HammGas, ein Zusammenschluss von fünf Firmen, hat sich bei der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg sieben Erlaubnisfelder mit einer Größe von rund 330 Quadratkilometern gesichert. Das Gebiet, in dem unkonventionelle Erdgasvorkommen erkundet und möglichst auch gewonnen werden sollen, erstreckt sich von Kamen bis Lippborg im Süden und von Herbern bis Ahlen-Vorhelm im Norden. Dies bestätigte die Pressesprecherin des Hammer Energieversorgungsunternehmen gegenüber dem „Ahlener Tageblatt“.

 Es gebe aber zurzeit noch keine Planungen für Probebohrungen in dem Gebiet. „In diesem Jahr wird das sicher nichts werden“, sagte Cornelia Helm. Im Februar habe der Rat der Stadt Hamm der Gründung der Gesellschaft HammGas zugestimmt, die zurzeit aber noch auf die offizielle Gründung warte. Die jetzigen Partnerfirmen – Unternehmen aus den Bereich Lagerstätten, Geologie, Geotechnik und Tiefbau – seien auf die Stadtwerke zugegangen, erklärte die Pressesprecherin. Dadurch sehe man in Hamm die Chance gewahrt, auf die weitere Entwicklung auf dem Sektor unkonventionelle Gasförderung Einfluss nehmen zu können.

Lesen Sie den vollständigen Bericht in der Freitag-Ausgabe des Ahlener Tageblattes/Die Glocke.

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