Erhöhung der Parkgebühren geplant
Bild: Lange
Mit höheren Parkgebühren müssen die Besucher der Ahlener Innenstadt rechnen. Die Verwaltung hat eine Gebührenordnung erarbeitet, die bei einem positiven Votum der Ratsmitglieder jährlich 90 000 Euro Mehreinnahmen in Aussicht stellt.
Bild: Lange

Unberührt bleiben soll laut Beschlussvorlage die sogenannte Brötchentaste: Die erste halbe Stunde bleibt grundsätzlich gebührenfrei. „Um nur tatsächliche Kurzparker zu privilegieren, soll die Gebühr für die zweite halbe Stunde zukünftig einen Euro betragen“, heißt es in den Unterlagen.

„Sobald die gewünschte Parkzeit somit länger als eine halbe Stunde ist, beträgt die Gebühr für jede halbe Stunde 50 Cent“, rechnet die Verwaltung vor. Andere Gebühren werden aktuell auf dem Rathausparkplatz sowie auf den Parkplätzen „An der Freiheit“ und Kampstraße erhoben: Dort zahlt der Autofahrer 30 Cent pro angefangener halben Stunde. Dieser Betrag soll nun auf 50 Cent aufgestockt werden.

Für den Stadthallenparkplatz gilt bislang eine Sonderregelung: Dort berechtigt eine Gebühr von 50 Cent nach der ersten kostenlosen halben Stunde zum Parken von weiteren drei Stunden. Die Verwaltung will diese Regel jetzt abschaffen. „Mit der vorgeschlagenen Gebührenregelung gibt es für alle Parkplätze eine einheitliche Gebühr“, heißt es in den Unterlagen.

Für weniger zentrale Parkflächen können Autofahrer nach wie vor Dauerkarten erwerben. Hier belaufen sich die Kosten für das Tagesticket auf drei Euro, für die Monatskarte auf 30 Euro und für die Jahreskarte auf 300 Euro. Nicht zugelassen sind diese Tickets für die Parkplätze Alter Hof/Am Alten Rathaus, Südstraße, Hellstraße/Ecke Im Kühl, Hellstraße vor der Fußgängerzone und Königstraße. Bei Einrichtung gebührenpflichtiger Parkplätze für Großveranstaltungen wird eine Tagesgebühr von drei Euro festgesetzt.

Durch die Neuregelung würden in der Wersestadt die gleichen Gebühren erhoben wie in Hamm und Beckum. Lediglich die Gebühr für Tagestickets unterscheide sich. Bei einem unveränderten Parkverhalten würde die Erhöhung jährlich 90 000 Euro mehr in den Stadtsäckel spülen. Sollte der Vorschlag der Verwaltung eine Mehrheit im Rat finden, tritt die Gebührenerhöhung am Tag nach dem Beschluss in Kraft.

SOCIAL BOOKMARKS