Erinnerung an Geschwister Scholl
Peter Harke
Die Freifläche zwischen der Mammutschule (im Bild) und dem Juk-Haus Burbecksort soll den Namen „Platz der Weißen Rose“
Peter Harke

Ohne große Diskussion hat der Ausschuss für Ordnung, öffentliche Einrichtungen, Digitalisierung und Anregungen in seiner jüngsten Sitzung eine Namensgebung beschlossen, die die Geschichte der Widerstandsbewegung um Hans und Sophie Scholl wieder aufgreift.

So soll die begrünte Fläche zwischen den Gebäuden der heutigen Mammutschule und des Juk-Hauses, Im Burbecksort, den Namen „Platz der Weißen Rose“ erhalten. Durch die Umbenennung der Geschwister-Scholl-Schule in Mammutschule nach deren Umzug aus den Gebäuden der ehemaligen Ludgeri- und Freiligrathschule war die Erinnerung an die Studenten, die sich gegen die Diktatur des Nationalsozialismus richteten und dafür ihr Leben ließen, nicht mehr im Stadtbild vertreten.

Immer wieder war daraufhin auch in der Politik der Wunsch laut geworden, wieder eine Einrichtung, einen Platz oder eine Straße in deren Gedenken zu benennen. Bis in die Gegenwart gilt die „Weiße Rose“ als bekanntestes und symbolgebendes Beispiel für den studentisch-bürgerlichen Widerstand gegen das NS-Regime innerhalb Deutschlands. Die Entscheidung zur Benennung des Platzes im Süden fiel einstimmig.

von Christian Wolff

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