Fernsehstar Nova Meierhenrich spricht über ihre Zukunft
Bild: Voss-Loermann
Nach der Kaffeepause geht die Arbeit weiter: Nova Meierhenrich hilft ihrer Mutter bei Arbeiten an der Terrasse und sichtet Drehbücher für ihren nächsten Karriereschritt.
Bild: Voss-Loermann

 „Ich spiele eine Sozialarbeiterin, etwas völlig anderes also, als in Herzflimmern, was wunderbar war, um Marie loszulassen.“ Es gibt viel zu tun für die 37-jährige Schauspielerin und Moderatorin, die ihre Wohnung in Hamburg als ihr Zuhause empfindet. „Ahlen ist aber natürlich meine Heimat“, sagt sie. „Hier leben meine Mutter und zwei meiner drei Brüder.“

In diesen Tagen wird die Schauspielerin in ihrer Heimatstadt mal wieder richtig geerdet. Denn gerade gilt es, am Haus ihrer Mutter eine Terrasse zu gestalten. Für das Gespräch mit dem „AT“ hat sie mal eben den Blaumann mit T-Shirt und Jeans getauscht. Und wenn sie nicht gerade ihrer Familie beim Bauen hilft, sichtet sie Drehbücher.

Was auf ihrem Schreibtisch liegt, darüber möchte Meierhenrich allerdings erst sprechen, wenn Verträge unterschrieben sind. Aber die Marie habe ihr schon richtig Spaß gemacht, erzählt sie. Für ein Jahr hatte sie sich für die nachmittägliche Serie verpflichtet. Länger, so sagt sie, habe sie das nicht gewollt. „Wenn Du eine Hauptrolle in einer täglichen Serie zu lange spielst, dann bist Du in den Köpfen der Leute irgendwann die Marie, und das wollte ich nicht.“ Denn festlegen möchte sie sich nicht, dafür biete der Beruf zu viele Facetten.

Dass eine große Boulevardzeitung geschrieben hat, sie sei rausgeflogen aus „Herzflimmern“ und durch eine jüngere Kollegin ersetzt worden, habe sie schon geärgert, weil es einfach nicht stimme. „Marie entscheidet sich nach all den Monaten zwischen zwei Männern für ihren Traummann, so war es immer geplant, so wird es im Oktober jetzt passieren. Alte Geschichten müssen enden, damit neue beginnen können. So schön die Zeit in München war, jetzt ist es Zeit, etwas anderes zu machen“. Denn der Preis für so eine Serienrolle ist hoch. „Hamburg zu verlassen und nach München zu ziehen, bedeutete für mich, den Freundeskreis lange nicht zu sehen, morgens um sechs Uhr zum Set zu fahren und das Privatleben völlig hinten an zu stellen. Nachts muss dann der Text für den nächsten Tag gelernt werden, da bleibt wirklich nur Zeit für Kontakte mit den Serienkollegen.“

(Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom 27./28. August.)

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