Festliches Gedenken, bunter Aktionstag
Bild: Enz
Gedachten am Dienstagnachmittag der Opfer aller Kriege: Bürgermeister Benedikt Ruhmöller (l.) und Oberstleutnant Jens Meinhardt.
Bild: Enz

Traditionsgemäß stand dem Bürgermeister bei diesem Gedenken am Jahrestag des Kriegsendes in Europa 1945 mit Jens Meinhardt als Technischem Stabsoffizier des Sanitätsregiments 22 ein Vertreter der Westfalenkaserne zur Seite. Meinhardt vertrat den verhinderten Kommandeur, Oberfeldarzt Dr. Johannes Grohmann.

Bunter Vormittag zum Thema Menschenrechte

Bereits am Vormittag hatte auf dem Marktplatz eine bunte Veranstaltung der weiterführenden Schulen in Kooperation mit dem Jugendamt stattgefunden. Ziel der Aktionen zum Thema Menschenrechte war es „ein Zeichen zu setzen gegen alltäglichen Rassismus“, wie der stellvertretende Bürgermeister Peter Albrecht in seiner Begrüßung sagte. „Die Schüler haben offenbar begriffen, dass wir auch heute noch für Frieden eintreten müssen und anderen wie den Neonazis keinen Meter Raum lassen dürfen“, lobte Ruhmöller am Nachmittag.

Letzteres stellte im Anschluss an die Kranzniederlegung auch Jendrik Leismann sicher, der eine Mahnwache bis 21 Uhr angemeldet hatte. Zuvor hatten Heinz Aden und Dietmar Hecht bereits eine Mahnwache gehalten. Somit hatten die Organisatoren den Marktplatz mit vereinten Kräften ganztägig als Veranstaltungsort frühzeitig geblockt, um möglichen Aktionen aus dem rechten Spektrum zuvorzukommen.

Mehr zum Aktionstag der Schulen lesen Sie in der Ausgabe des „Ahlener Tageblatts“ vom 9. Mai.

SOCIAL BOOKMARKS