Feuerwehrnachwuchs probt den Ernstfall
Bild: Jürgen Otto
Die Ungewissweisheit weicht: Gruppenführerin Martina Krätzig gibt ihrem Trupp Anweisungen für den Einsatz am Heizhaus.
Bild: Jürgen Otto

Am Samstag haben 20 von ihnen das Gelernte im Rahmen einer Übung ausprobiert.

Auf dem Gelände des Ahlener Unternehmens Agrarflug Beese setzten die Nachwuchswehrleute unter Anleitung von zehn Betreuern das Erlernte in die Tat um. Dazu bedurfte es einer Übungsannahme: „Im Heizhaus hat es eine Verpuffung gegeben, zwei Menschen sind verletzt, einer von ihnen wird vermisst. Die Flammen haben auf die direkt angrenzende Halle mit Helikoptern übergegriffen.“ Eine Lage, bei der selbst gestandene Wehrleute ins Schwitzen kommen würden.

Aber eine Übungsannahme ist eben nicht so heiß – und entsprechend entspannt konnte die Aufgabe gelöst werden. Die Jugendfeuerwehren aus Ahlen und aus Dolberg kümmerten sich um die Verpuffung im Heizhaus und das Retten der zwei verletzten Personen, die Jugendfeuerwehr aus Vorhelm konzentrierte sich auf das angrenzende Hallengebäude und bekämpfte dort die offenen Flammen. Zur Unterstützung wurde auch noch der „Multistart“ eingesetzt, mit dem in gut zehn Metern Höhe das Dachgebilde der Halle auf Brandschäden inspiziert wurde.

Mit Sachverstand gingen die Nachwuchsbrandbekämpfer an ihre Aufgaben heran, schafften die technischen Voraussetzungen für den Löschangriff aus sechs C-Rohren sowie für das Retten und Versorgen der beiden Opfer. Dass dabei Schnelligkeit gegenüber dem präzisen Arbeiten hinten angestellt wurde, ist eben dem Training geschuldet.

Ausführlicher Bericht in der „AT“-Ausgabe vom 9. Oktober.

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