Finanzspritze zum Start der Renovierung
Martin Feldhaus
Volksbank-Direktor Michael Vorderbrüggen (2.v.r.) besuchte Ralf Budt, Ludwig Brinkkötter und Christian Wolff (v.l.) vom Vorstand des Fördervereins „Kulturgut Samson“.
Martin Feldhaus

Versprochen und gehalten: Als der Förderverein „Kulturgut Samson“ vor viereinhalb Jahren ganz am Anfang stand und der Kauf der Alten Schänke noch in weiter Ferne schien, hatte die Volksbank bereits eine stolze Spende an die Akteure überreicht – und gleichzeitig zugesagt, nach erfolgtem Erwerb des historischen Landgasthofes erneut finanzielle Unterstützung zu leisten. Das ist nun geschehen.

Volksbank-Direktor Michael Vorderbrüggen überbrachte die Finanzspritze am Donnerstag an die Vertreter des Vorstands und freute sich, dass sich in Ahlens kleinstem Ortsteil in Zukunft wieder einiges bewegt. Wie berichtet, möchte der gemeinnützige Verein neben der Renovierung der Anlage – bestehend aus Gasthaus, ehemaliger Posthalterei und Landgestütsaußenstelle – kulturelle Veranstaltungen auf die Beine stellen, die Geschichte des Hauses präsentieren sowie Gruppen und Vereinen die Möglichkeit geben, die Räume zu nutzen.

„Ich habe dieses Projekt immer verfolgt und wertgeschätzt. Zum Start der Renovierungsarbeiten ist sicherlich jede Spende willkommen“, sagte Vorderbrüggen. Willi Wienker, Vorsitzender des Fördervereins, berichtete, dass seine Mitstreiter seit Unterzeichnung des Kaufvertrags viel Zuspruch erfahren haben. „Wir haben so einige neue Mitglieder gewonnen“, freute er sich. Bei den bevorstehenden Arbeiten wolle der Verein behutsam und planvoll vorgehen. „So ein Projekt ist auf Jahre angelegt.“ In Verbindung mit der Postgeschichte, die in Tönnishäuschen weit zurückreicht, wurde Fürstin Gloria von Thurn und Taxis vor drei Jahren als Schirmherrin des „Kulturguts“ gewonnen. „Sie wird in Kürze Post von uns bekommen und über die erfreuliche Entwicklung informiert“, verriet der stellvertretende Vorsitzende Ludwig Brinkkötter. Sobald es die Vorgaben erlauben, sollen die Fürstin und alle Mitglieder zu einem Festtag eingeladen werden, bei dem die Patenschaftsurkunde unterzeichnet wird.

von Christian Wolff

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