Flagge zeigen gegen Rechts
Bild: Knöpker
In einem szenischen Theaterspiel haben sich Schüler der Fritz-Winter-Gesamtschule mit dem Holocaust auseinander gesetzt.
Bild: Knöpker

Auf dem Marktplatz hat das Jugendamt in Kooperation mit weiterführenden Schulen gestern Nachmittag einen Aktionstag gegen Rassismus durchgeführt. Unter dem Motto „Gegen den Heldenkult der Neonazis – für eine Zukunft ohne Rassismus“ präsentierten und Schüler ein tolles Bühnenprogramm und einen Markt der Möglichkeiten.

 Unter der Moderation von Markus Möhl zeigten sie Breakdance-Darbietungen, ein szenisches Theaterspiel, stellten die Vita eines ehemaligen Schülers als KZ-Häftling vor und rappten zu themenbezogenen kritischen Texten. Die Schulband „Without Pants“ übernahm den musikalischen Teil mit eigenen deutschen Songs.

Auf einem Markt der Möglichkeiten zeigten Vertreter der Schule Projekte, die bereits im März in einer Ausstellung im Rathaus zu sehen waren. „Damit wollen wir Erinnerungskultur betreiben und deutlich Flagge gegen Rechts zeigen“, betonte Sprecher Dietmar Hecht. An Stellwänden und auf Infoständen stellten Schüler ihre Arbeiten vor.

Bürgermeister Benedikt Ruhmöller dankte der Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Gabi Duhme, die die Initiative ergriffen hatte, und den Mitarbeitern des Jugendamtes für die Organisation und Durchführung. „In Ahlen gibt es ein tolles bürgerschaftliches Engagement mit Beiträgen der Schulen“, lobte er die Initiativen und appellierte an alle Bürger, sich täglich für ein friedvolles Zusammenleben aller Kulturen einzusetzen.

Ruhmöller versprach, auch im nächsten Jahr einen Aktionstag gegen die rechtsradikalen Umtriebe für ein tolerantes und liebenswürdiges Ahlen durchzuführen und lud alle Teilnehmer und Beteiligten zur abschließenden Kranzniederlegung ein.

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