Förderturm braucht ein höheres Geländer
Bild: Enz
Der Lack ist ab, und die Sicherheitsbestimmungen für öffentlich zugängliche Bauwerke erfüllt die Treppe des Förderturms Schacht I auf der Zeche Westfalen auch nicht. Doch bis zu seinem Sommerfest im August will der Förderverein Fördertürme um (v. l.) Schriftführer Hermann Huerkamp, den Vorsitzenden Christian Tripp und den zweiten Vorsitzenden Horst Schulte den Aufgang wieder in Schuss bringen
Bild: Enz

Dann feiern die Ahlener das 100-jährige Bestehen der Fördertürme. „100 Jahre Türme – dann muss man auch raufgehen können“, befand Hermann Huerkamp als Schriftführer des Vereins bei der Vorstellung der Pläne am Donnerstag. Deshalb haben sich die rund 80 Mitglieder um den Vorsitzenden Christian Tripp ehrgeizige Ziele gesteckt.

Auf einem Großteil der Strecke hinauf zur Seilscheibe muss das Geländer erhöht werden, damit der Turm für Besucher freigegeben werden darf. Von jetzt 90 Zentimetern muss der Handlauf auf die gesetzlich geforderten 1,20 Meter Höhe gebracht werden. Außerdem müssen parallel zum Handlauf Geländerstäbe eingezogen werden. Deren Abstand darf maximal zwölf Zentimeter betragen, damit Kinder nicht hindurchfallen können. Zu guter Letzt müssen auch die ersten Meter über eine Treppe und nicht wie bislang über eine Leiter zu bewältigen sein.

Mitgliederversammlung am Mittwoch, 21. März

Um die Anforderungen zu erfüllen und zudem flächendeckend den Korrosionsschutz an der Treppe zu erneuern, veranschlagt der Verein 25 000 Euro Materialkosten und mehr als 500 Stunden Eigenleistung.  Dafür sucht der Förderverein noch Unterstützer. Eine Informationsgelegenheit für Interessierte ist die Mitgliederversammlung am Mittwoch, 21. März, ab 19 Uhr im Eckschulungsraum der Zeche Westfalen.

SOCIAL BOOKMARKS