Förderverein ist wertvoll für die Stadt 
Zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins für Flüchtlinge sind gekommen(v.l.): Marita Osthues, Ulla Woltering, Angelika Knöpker, Inka Friedrich, Sabine Buchholz, Gisela Lange, Klaus Dümmer, Dr. Hilde Nau und die Schüler Kerim Cihangir und Sefa Uyanik. Bild: Voss-Loermann

Gekommen waren neben Mitgliedern auch Ulla Woltering, die Fachbereichsleiterin Jugend und Soziales der Stadt Ahlen, sowie Kerim Cihangir (17) und Sefa Uyanik (19) vom Städtischen Gymnasium. Die beiden Schüler schreiben gerade an einer Facharbeit über Flüchtlinge und werden von der Fördervereins-Vorsitzenden Angelika Knöpker tatkräftig mit Informationen unterstützt.

Woltering lobte in ihrer Begrüßung den Verein als überaus wertvoll für den Fachbereich Soziales. Es sei kaum zu glauben, dass dieser erst seit so kurzer Zeit existiere, denn es sei schon viel bewegt worden. Dass genau dieses zutrifft, stellte die Vorsitzende in ihrem Jahresbericht unter Beweis. Sie informierte über die Fertigstellung des Spielplatzes an der Unterkunft am Hermesweg mithilfe von Spenden der Diakonie, von finanzieller Unterstützung durch die Adventskalenderaktion von Lions, Rotary und Inner Wheel, wodurch eine Sitzgruppe vor dem Haus sowie die Einrichtung einer Satellitenanlage und von W-lan möglich geworden sei.

Theateraufführungen, Konzerte, Ausflüge, Spielenachmittage, ehrenamtlicher Sprachunterricht sowie eine Einladung der Bewohner in den Gasthof „Zur Post“ waren nur einige der aufgezeigten Aktivitäten des Vereins. Um die Bewohner teilhaben zu lassen, habe man Fahrgemeinschaften nach Ahlen organisiert. Frühzeitig habe man sich um Patenschaften für solche Flüchtlinge bemüht, die in Wohnungen untergebracht worden seien. Die Unterstützung in bislang 18 Fällen reiche von Anrufen bis zu täglichen Besuchen inklusive privaten Deutschunterrichtes. Der Verein brauche aber weitere Paten, so die Vorsitzende.

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