Frau überlebt wie durch ein Wunder
Ein Mann aus Sendenhorst muss sich vor dem Landgericht in Münster wegen versuchten Mordes verantworten.

Jetzt muss er sich der Mann aus Sendenhorst fü die Tat am 1. März in Vorhelm vor Gericht verantworten.

Der Lauf sei aufgebohrt gewesen und in den beiden Kammern in der Trommel der Waffe hätten sich Geschosse und Treibladungen befunden – das erklärte der Sachverständige am zweiten Verhandlungstag vor der 3. Großen Strafkammer des Landgerichts Münster.

Der Angeklagte, der am 1. März das Haus der Frau nach einem sechswöchigen Aufenthalt wieder verlassen sollte, hat laut Anklage bei der Schlüsselübergabe die Schüsse abgegeben und anschließend mit einem Küchenmesser auf die Frau eingestochen. Sie habe den Mann entwaffnet und sei anschließend mit den Tatwaffen zu Nachbarn geflohen. Die Frau habe zwar erhebliche Verletzungen davongetragen, doch keine sei lebensgefährlich gewesen, machte der Sachverständige vom Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Münster in seinem Gutachten deutlich.

Doch das sei ein Zufall. Denn seine Untersuchungen hätten ergeben, dass mit der manipulierten Schreckschuss-Waffe Geschosse abgefeuert worden seien, die mit der Übungsmunition von Sportschützen vergleichbar seien. Schwere bis tödliche Verletzungen seien möglich gewesen. Dass es nicht dazu gekommen sei, liege an der Knochenstruktur der Frau.

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