Gartenwirtschaft im Lüftergebäude
Das Zechengelände in Ahlen soll sich weiter entwickeln. Dazu gab der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss grünes Licht.

Für dieses gibt es einen Interessenten, der dort einen Gastronomiebetrieb einrichten möchte. Nach Auskunft der Stadtverwaltung hat der Investor die Idee, das Gebäude für eine saisonale Gartenwirtschaft für Motorradfahrer, Radfahrer, Oldtimer-Freunde und sonstige Besucher zu nutzen. Angedacht sei auch, den Gastraum für private Anlässe zu vermieten.

Da das Gebäude aber weitgehend mit Maschinen und Motoren belegt sei, benötige der Interessent zusätzlich umbauten Raum. Ein untergeordneter Anbau an der Westseite des Lüftergebäudes ergänze die mit der Gastronomienutzung verbundenen erforderlichen Funktionen wie Küche, Kühlraum und sanitäre Anlagen. Diese ließen sich innerhalb des Gebäudes auch aufgrund seiner Größe nicht unterbringen, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Südlich des Grubenlüfters soll die Gewerbefläche erweitert werden, damit der Betrieb ausreichend Stellplätze für Pkw und alternativ Fahrräder nachweisen kann. Unbebaute Flächen westlich des Gebäudes würden der Außengastronomie dienen. Die Sanierung und der Anbau erfolgten im Einvernehmen mit der Unteren Denkmalbehörde, da es sich um ein eingetragenes Denkmal handele, versichert die Verwaltung, die das Vorhaben begrüßt. Die gastronomische Nutzung im südlichen Bereich des Zechengeländes sei „nicht nur sinnvoll und attraktiv, sondern kann den Bereich ergänzend beleben. Hinzu kommt die günstige Lage zum Zechenbahnradweg, der bei guten Wetter entsprechend frequentiert wird.“

Für motorisierte Gäste soll der Betreiber der Gartenwirtschaft in einer Anfahrtskizze die Erschließung aus Richtung Süden vorgeben. So soll der Verkehr aus der Kolonie herausgehalten werden.

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