Gebäudeverkauf ist ein Gewinn für Ahlen
Das Sparkassen-Gebäude an der Oststraße soll verkauft werden, hat  der Verwaltungsrat beschlossen. Die Flächen könnten dann für eine  Einzelhandelsnutzung zur Verfügung stehen. Bild: Kessing

Die Sparkasse soll mit einer modernisierten Hauptstelle an der Moltkestraße präsent bleiben, heißt es in einer Mitteilung. Damit stünden allein durch die frei werdenden Sparkassen-Flächen rund 2800 Quadratmeter für Einzelhandelsangebote zur Verfügung. „Diese Entscheidung bedeutet einen Gewinn für Ahlen“, freute sich Bürgermeister Benedikt Ruhmöller über das Votum des Sparkassen-Gremiums. In Verbindung mit einer Nutzung der Flächen am benachbarten Standort des ehemaligen Hotels Gretenkort sei dies eine große Chance für die Aufwertung der östlichen Fußgängerzone, so Ruhmöller weiter.

Zu dem möglichen Käufer machte die Sparkasse noch keine Angaben. Hier sei man in konstruktiven Gesprächen mit einem gemeinsamen Ziel, so der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Münsterland Ost, Markus Schabel: „Wir wollen dabei helfen, die Attraktivität Ahlens als Einkaufsstadt weiter zu erhöhen. Das ist Konsens und steht als Überschrift über den Verhandlungen.“ Er sei zuversichtlich, dass im Schulterschluss mit der Stadt und dem Investor in Kürze konkrete Pläne vorgestellt werden können, so Schabel.

Nach Einschätzung des Verwaltungsratsvorsitzenden Dr. Olaf Gericke sei der Beschluss sinnbildlich für die enge Verbindung der Sparkasse zu ihrem Standort: „Hier wird deutlich, dass die Sparkasse beides ist: Ein Ansprechpartner vor Ort für ihre Kunden und ein Standort-Förderer, der sich für die Zukunft Ahlens nachhaltig engagiert.“

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