Generationswechsel bei Bürgerschützen
Bilder: Lohmann
Dem neuen Vorsitzenden Horst Schenkel obliegt nun die Verantwortung über 510 Mitglieder im Bürgerschützenverein. Das Bild zeigt (v. l.) Armin Schmitt (Kassierer), Marcel Damberg (Sprecher der Offiziere), Horst Schenkel (Vorsitzender)], Lennart Hartmann (Quartiermeister), Holger Steinhoff (2. Vorsitzender), Dr. Hubertus Rustige (Musikbeauftragter), Oliver Rasfeld (Schriftführer), Volker Hörster (Schießwart) und Josef Ostermann (Inventarienverwalter).
Bilder: Lohmann

„Es ist ein Generationswechsel an der Zeit“, kündigte der ehemalige zweite Vorsitzende Udo Hinkelmann bereits zu Beginn der Generalversammlung im Restaurant Chagall personelle Veränderungen an. Hinkelmann habe gemeinsam mit dem ehemaligen Vorsitzenden Bernd Schulze Beerhorst beschlossen, nach zwölf Jahren führender Vorstandsarbeit den Weg für Veränderung freizumachen. Als sei das nicht schon genug, kündigte Herbert Faust seine letzten Worte als Sprecher der Königskompanie an. Er wolle seine auslaufende Amtszeit nach 20 Jahren Arbeit in dieser Position nicht verlängern.

Nach diesen Neuigkeiten widmeten sich die Bürgerschützen dem Jahresrückblick der Gremien. Stellvertretend für Bernd Schulze Beerhorst, der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend war, berichtete Hinkelmann von einem gelungenen Winterfest. Zwar sei die Zahl der externen Besucher ausbaufähig, trotzdem seien alle auf ihre Kosten gekommen. Zudem erinnerte er an die Treffsicherheit von Horst Schenkel: „Keine 20 Schuss auf den zweiten Vogel, und schon war er König“, ließ er die Schützentage Revue passieren.

Zur Amtsübergabe geben sich Horst Schenkel und Udo Hinkelmann die Hand.
Für die Königskompanie berichtete Faust von intensiven Aktivitäten der Königinnen. Sie besuchten unter anderem die Pralinenmanufaktur in Rhede sowie das Glasmuseum in Coesfeld. Das hätte die Beziehungen unter den Frauen gestärkt, so Faust. Auch berichtete er von intensiven Auseinandersetzungen mit der Christianisierung Europas und alten SS-Ideologien.

Marcel Damberg sprach für die Offiziere. Neben dem erfolgreichen Simulatorschießen in der Westfalenkaserne und weiteren Veranstaltungen berichtete er von der Verabschiedung der Kompaniechefs Udo Hinkelmann, Hans-Dieter Samson und Matthias Bußmann während des Jubiläumsfestes. Die neuen Chefs Harald Ulfig, Oliver Rasfeld und Norbert Deitermann hätten ihr Kommando direkt am Jubiläumssamstag ausgeführt. Nachdem Thomas Schulze Beerhorst für die Jungschützen von erfolgreichen Veranstaltungen berichtet hatte, wurden die Mitglieder mit den Hinweisen auf das Winterfest am 18. Januar und auf das Schützenfest vom 19. bis zum 21. Juni 2014 in den Abend entlassen.

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