Geplatzter Ölschlauch legt Kreisel lahm
Bilder: Detlef Peter Jotzeit
Mit einem Spezialfahrzeug aus Drensteinfurt wurde die Ölspur im Oval-Kresiel am Gebrüder-Kerkmann-Platz in Ahlen beseitigt.
Bilder: Detlef Peter Jotzeit

Betroffen war nicht nur ein Großteil des Kerkmann-Kreisels, auch die beiden Zugangsbereiche (Beckumer Straße und Rottmannstraße) waren dicht. Laut Informationen vor Ort ereignete sich der Vorfall gegen 8 Uhr.

Kehrmaschine ist Verursacher

Verursacher war eine Kehrmaschine der Ahlener Umweltbetriebe, die aus Richtung Rottmannstraße kommend in den Kreisel einbiegen wollte. Nach ersten Erkenntnissen war wenige Meter vor dem Kreisel eine Zuleitung geplatzt, die mit Hydrauliköl gefüllt war.

Der Fahrer der Kehrmaschine hielt zwar sofort sein Fahrzeug an. Doch durch den noch rollenden Verkehr wurde die ausgetretene Flüssigkeit breiträumig verteilt.

Feuerwehr schnell zur Stelle

50 Kilogramm Ölbindemittel wurden von der Feuerwehr zum Abstreuen eingesetzt.
Schnell zur Stelle war die Ahlener Feuerwehr. Der Alarm ging um 7.59 Uhr an der Hauptwache ein. Wenige Minuten später waren die Helfer mit einem Lösch- und einem Logistik-Fahrzeug vor Ort.

Die Einsatzleitung hatte Brandoberinspektor Jens Schüsseler. Ihm zur Seite standen fünf Feuerwehrleute, die großflächig Ölbindemittel (Terraperl) ausstreuten. „Rund 50 Kilogramm“, rechnete Schüsseler auf „AT“-Nachfrage vor. Hydrauliköl sei besonders glitschig und gefährlich.

Thermischer Flächenreiniger im Einsatz

Kaum hatten die Feuerwehrkräfte ihre Arbeit beendet, fand sich aus Drensteinfurt kommend ein Spezialkehrmaschine der Firma Hülsmann ein. Dabei handelte es sich um einen 18 Tonnen schweren thermischen Flächenreiniger.

„Der nimmt das Bindemittel auf und reinigt dann die Flächen mit Heißwasser und Hochdruck“, erklärte Entsorger Dominik Brockmann während seine Kollege Olaf Kandetzki mit dem Fahrzeug über die betroffenen Stellen hin und her fuhr.

Dreistündige Sperrung

Um 10.50 Uhr war alles gereinigt und der Verkehr rollte wieder.

Ausführlicher Bericht in der „AT“-Ausgabe vom 31. Dezember 2019.

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