Gesundheitsamt rät zur Rattenbekämpfung
Bild: Lange
Das Gesundheitsamt des Kreises Warendorf rät nach einem Ortstermin auf einem vermüllten Gelände am Lütkeweg in Ahlen dringend zur Bekämpfung der Ratten.
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„Während der Besichtigung durch eine Mitarbeiterin unseres Gesundheitsamtes überquerten mehrere Ratten den Hof“, teilte Thomas Fromme, Pressesprecher des Kreises Warendorf, am Mittwochnachmittag auf „AT“-Anfrage mit. Eine entsprechende Stellungnahme der Behörde sei der Stadtverwaltung übermittelt worden.

Im Hof spielende Kinder sind gefährdet

„Durch den massenhaften Rattenbefall ist eine Gesundheitsgefährdung der Bewohner der umliegenden Objekte nicht auszuschließen, da die Ratten auch dort auf Nahrungssuche gehen“, fasste Fromme weiter das Schreiben des Kreises zusammen. Kinder aus dem gegenüberliegenden Gebäude nutzten den Hof, wo eine Schaukel stehe, zum Spielen. „Da Ratten, wenn sie sich bedrängt fühlen, beißen, ist die Gefahr gegeben, dass spielende Kinder gebissen werden. Es besteht somit eine Gesundheitsgefährdung.“

Daher empfiehlt das Gesundheitsamt gemäß Infektionsschutzgesetz der Stadt Ahlen als zuständiger örtlicher Ordnungsbehörde dringend eine Bekämpfung der Ratten durch Fachkräfte. Da die Verwaltung mittwochnachmittags geschlossen ist, war dort niemand für eine Stellungnahme zu der neuen Entwicklung erreichbar.

Ordnungsamt sauer auf Eigentümer

Am Vormittag hatte Michael Göttfert (Gruppenleiter Ordnungswesen) im „AT“-Gespräch seinem Ärger gegenüber dem Eigentümer der Immobilien Luft gemacht. Dieser war der Aufforderung des Ordnungsamtes, den vermüllten Hinterhof bis Dienstag zu säubern, nicht nachgekommen. „Ich war erbost, dass der Unrat noch nicht entsorgt war“, erinnerte Göttfert an den Ortstermin mit der Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes am Dienstag.

Mehr im „AT“ vom 9. Mai 2019.

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