Giesecke dritter Bürgermeisterkandidat
Bild: Lange
Erstes Etappenziel erreicht: Der parteilose Rainer Giesecke hat die Grenze von 220 Unterstützerunterschriften überschritten und kann nun offiziell als Bürgermeisterkandidat in der Stadt Ahlen antreten.
Bild: Lange

„Jetzt kann die heiße Phase des Wahlkampfes beginnen“, sagt Giesecke im „AT“-Gespräch und betont: „Ohne meine 20 Helfer hätte ich das nicht geschafft.“

Neben der Werbung in eigener Sache im Verwandten- und Bekanntenkreis machte er auch über das sogenannte Klinkenputzen auf sich aufmerksam. „Die erste Frage lautete fast immer: Partei oder parteilos?“, sagt er. Viele Bürger hätten sich über das „Hickhack“ der verschiedenen politischen Lager beschwert. „Mein Credo lautet, dass ich mich selbst aufstelle“, sagt Giesecke, der sich dennoch bei allen Parteien bekanntmachen will.

Das Sammeln von Unterschriften stellt Giesecke mit dem Erreichen der Mindestanzahl nicht ein. „Sollte jemand aus Ahlen wegziehen oder versterben, werden die Unterschriften ungültig“, weiß er. „Jetzt habe ich noch fünf Monate Zeit für einen intensiven, fairen Wahlkampf.“ Seine Mitbewerber – Dr. Alexander Berger und Ulla Woltering – hat Giesecke bei einer IGBCE-Veranstaltung bereits kennengelernt. Als „nett und offen“ beschreibt er die Konkurrenten um das höchste politische Amt der Stadt.

Den Wahlkampf bestreitet Giesecke, der als Leiter der Stabsstelle Qualitätsmanagement bei der Malteser Rhein-Ruhr gGmbH deutschlandweit unterwegs ist, quasi nach Feierabend und am Wochenende. „Mein Arbeitgeber wünscht mir zwar viel Glück für den 13. September, aber dass ich gewinne, will er nicht unbedingt“, sagt Giesecke und lacht.

Sein Wahlprogramm umfasst Themenfelder wie Finanzen, Familie, Umweltschutz, Senioren und Wirtschaftsförderung. Fünf Wahlstände sind aktuell geplant, der erste für Samstag, 30. Mai, am Marienplatz. Zudem will Giesecke bei seinem Fang nach Stimmen bei Vereinen und Institutionen sowie in den Ortsteilen Dolberg und Vorhelm vorsprechen.

SOCIAL BOOKMARKS