Gleisbett für Güterzüge wird erneuert
Mit drei Portalkranen, die über den Gleisumbauzug hinwegfahren, werden die alten Schwellen zum Anfang des Zuges transportiert und die neuen zum Einbau gebracht. Am Freitag war der rund 700 Meter lange Gleisumbauzug in Höhe des Südfriedhofs in Ahlen unterwegs. Bild: Rademacher

Auf einer Länge von 4150 Metern wird zwischen Ahlen und Hamm-Heessen das Güterzuggleis erneuert (das „AT“ berichtete). Gleichzeitig werden 6900 Betonschwellen und neue Schienen eingebaut. Auf rund 3700 Metern, so erklärt Torsten Nehring, Pressesprecher der Deutschen Bahn AG, werde der Schotter gereinigt und wieder eingebaut. 2,2 Millionen Euro kostet die Maßnahme.

 Der Arbeitsablauf sei immer gleich, erklärt Ralf Engelke, Bauleiter der DB Bahnbaugruppe: Zwei Arbeiter lösen die letzten Schrauben, mit denen die Schienen auf den Schwellen befestigt sind. Zwei Greifhaken hieven die alten, knapp 30 Jahre alten Exemplare auf ein Förderband. Drei Portalkrane transportieren sie paketweise zum Anfang des Gleisumbauzuges und nehmen 30 neue Schwellen mit zurück. Derweil wird der alte Schotter zur Seite geschoben, aufgenommen und zum Ende des Zuges befördert, um dann zwischen die neu verlegten Schwellen gefüllt zu werden. Die Säuberung des Schotters habe schon Tage zuvor eine Bettungsreinigungsmaschine erledigt, erläutert Torsten Nehring. So würden statt 13 000 Tonnen Neumaterials nur rund 4300 Tonnen Neuschotter benötigt.

Kaum sind die alten Schwellen weggehoben, legt die Maschine die zentnerschweren neuen Stahlbetonschwellen im Abstand von 60 Zentimetern in das Gleisbett. Immer wieder wird mit einer Messlehre der richtige Abstand kontrolliert. Die neuen, 180 Meter langen Schienen sind bereits neben den alten deponiert.

Vollständiger Bericht in der Samstag-Ausgabe des Ahlener Tageblatts.

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