Hakenesch: NAW wird 2021 noch besser
Bild: Detlef Peter Jotzeit
Vollauf zufrieden mit dem Verlauf der Neuen Ahlener Woche und den rund 8500 Besuchern sind (v. l.) Rappelkiste-Chef Markus Schier, Messebesucherin Yvonne Hakenesch, WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch, Hans-Georg Smeilus (Stadtmarketing) und Hans Lorek (Tourismus).
Bild: Detlef Peter Jotzeit

Bewährt hat sich seiner Meinung nach der Zusammenschluss von mehreren Ausstellern. Ob Gewerbeverein Vorhelm, die Werbegemeinschaft Ahlen, die Initiative In|du|strie Ahlen und die Landwirte – alle hätten von ihren gemeinsamen Ständen profitiert, stellt Hakenesch nach Rücksprache mit den Beteiligten fest.

Seine Hoffnung für die neunte NAW ist daher, dass noch andere dem guten Beispiel folgen. Zumal sich dadurch vieles einfacher und leichter gestalten lasse. Das gelte sowohl für den Auf- und Abbau als auch für die personelle Besetzung der Stände. Konkret denkt der WFG-Chef an den Handel und das Handwerk, aber auch an Dolberg. „Es wäre schön, wenn sich zukünftig alle Ortsteile beteiligen“, sagt er mit Blick in Richtung Lambertusdorf.

Großandrang habe am Sonntag geherrscht, so Hakenesch, während es am Freitag ruhiger gewesen sei. Seinen Vorschlag, eventuell auf den Freitag zu verzichten, hätten alle Ausstellern zurückgewiesen, berichtet er. „Viele sehen den ersten Tag als Warmlaufen an“, berichtet er. Zudem bestünde so die Möglichkeit, selbst mal durch die Zelte zu schlendern. „Am Samstag und Sonntag war das für die meisten Aussteller nicht möglich.“ Darüber hinaus sei es am Freitagabend gut angekommen, sich beim gemütlichen Treffen auszutauschen und Netzwerke zu knüpfen.

Gut ein Dutzend Aussteller sei zum ersten Mal dabei gewesen. „Alle fanden es toll“, gibt Hakenesch das Stimmungsbild wieder. „Die ersten haben angekündigt, dass sie in zwei Jahren auf jeden Fall wieder mit dabei sind.“ Noch erweitern will der WFG-Geschäftsführer das Unterhaltungsprogramm. Fest gebucht sei die BMX-Show. „Da ist mein Atem ins Stocken geraten“, erinnert er sich an die spektakulären Sprünge. Nebenbei verrät er: „Sie Rampen sollen in zwei Jahren noch höher werden.“

Des Weiteren denkt Hakenesch über eine kleine Bühne nach, auf der sich heimische Sportvereine und Gruppen vorstellen können. Aber auch eine Torwand oder Ponyreiten sei vorstellbar. Zudem solle es in den Zelten noch bunter werden, beispielsweise durch Ballonkünstler. „Wir sind offen für alles“, sagt er. Die WFG sei für jede Idee dankbar.

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