Haldenkreuz erstrahlt bis Mitternacht
Bild: Kunst
Rund 250 Teilnehmer feierten den zehnjährigen Geburtstag des Haldenkreuzes in Ahlen. Der Festakt begann an der Bergamtstraße zu Füßen der Zeche Westfalen.
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Zu seinem zehnjährigen Geburtstag strahlte das sieben Meter hohe Holzkreuz bis Mitternacht in den Farben des Regenbogens. Fast auf den Tag genau vor zehn Jahren schwebte es am Haken eines Hubschraubers auf die Zechenhalde und wurde dort fest verankert.

Daran erinnerte Martina Jotzeit, Vorsitzende des Fördervereins Haldenkreuz, zu Beginn des Festaktes. Der begann an der Bergamtstraße und führte die Teilnehmer aller christlichen Gemeinden betend und singend hoch auf das Haldenplateau. „Zum Weltjugendtag 2005 in Köln wohnten zahlreiche Teilnehmer auch bei Ahlener Gastgebern“, erinnerte Jotzeit. Eines der Projekte zum Weltjugendtag war die von 1000 Zuschauern bewunderte Aufstellung des Kreuzes. Aus der Initiative um Jotzeit entstand der Förderverein Ahlener Haldenkreuz. Unter ihrer Federführung entwickelte sich der Haldenkreuzweg.

Neun Mal pilgerten Christen ökumenisch vereint unter verschiedenen Thematiken zum Gipfel. Zu den Höhepunkten gehörten die beiden Passionsspiele, die überregionale Aufmerksamkeit erregten. Morgenwanderungen mit Frühstück, Beleuchtungsaktionen im Advent und Friedensgänge ließen Gruppen, Verbände und Einzelne den Weg zum Kreuz aufsteigen. Jotzeit dankte allen Unterstützern, Freunden und Teilnehmern für ihre Treue und Einsatzkraft.

Mehr im „AT“ vom 17. August.

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