Hannelore Kraft zum Wahlkampf in Ahlen
Bild: Jotzeit

Warben um Wählerstimmen für die Landtagswahl am Sonntag, 13. Mai: (v. l.) Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, SPD-Stadtverbandsvorsitzende Gabriele Duhme, die Landtagskandidatin für den Südkreis, Annette Watermann-Krass, der Ehrenvorsitzende des SPD-Stadverbands Horst Jaunich und der Landtagskandidat für den Nordkreis Thomas Trampe-Brinkmann.

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 „Politik für Kinder und Bildung ist auch eine Politik für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.“ Mit dieser These fasste Kraft Kernpunkte ihres Programms zusammen: Investieren in Kinderbetreuung und Bildung, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Denn die Zukunft des Landes liege nicht in einer Existenz als kostengünstiger Produktionsstandort, so Kraft.

 „Der Standort braucht Nachwuchs, der kreativ, innovativ und produktiv ist“, sagte sie. Dass jeder fünfte Schüler die Schule ohne Abschluss verlasse, sei angesichts dessen „geradezu fahrlässig“ und führe zu Folgekosten im Sozialsystem. Dem müsse vorgebeugt werden.

Auch den Einsatz der SPD für einen allgemeinen Mindestlohn stellte Hannelore Kraft in diesen Zusammenhang: Nur, wer von seinem Gehalt leben könne, arbeite wirklich produktiv und kreativ, weil er sich keine Sorgen um seine Existenz machen müsse. „Es ist auch betriebswirtschaftlich richtig, Menschen klare Perspektiven zu geben“, folgerte sie und begründete so die Forderung nach weniger Leiharbeit und mehr Festanstellungen. Die Ahlener antworteten mit Applaus.

Mehr zum Auftritt von Hannelore Kraft auf dem Ahlener Marienplatz lesen Sie in der Ausgabe des „Ahlener Tageblatts“ vom 8. Mai.

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