Hauchdünn vom Pink Floyd-Klang entfernt
Bild: Fechner
Die „Kings Of Floyd“ – eine Pink Floyd-Tribute-Band – mit dem aus Ahlen stammenden Gitarristen Maurus Fischer begeisterte die fast 500 Besucher am Freitagabend in der Stadthalle. Eine Licht- und Videoshow gestaltete den visuellen Rahmen.
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Der Auftritt von „Kings Of Floyd“ erlangte zudem noch doppelte Bedeutung, denn der Überschuss aus den Einnahmen geht an den Förderverein für Flüchtlinge. Darüber informierte vor Konzertbeginn Michael Vorderbrüggen von der Volksbank, die zusammen mit der Band und der Stadthalle im Spendenboot sitzt. Die Vorsitzende des Fördervereins, Angelika Knöpker, bedankte sich für das Engagement des Benefiztrios und stellte kurz ihren Verein vor.

Doch dann nahmen die „Kings Of Floyd“ das Publikum mit auf eine Reise durch das Schaffen der legendären britischen Kultband. Als Einstieg stellte die Band das Stück „Shine On You Crazy Diamont“ aus dem Album „Wish You Where Here“ vor. Aus diesem, 1975 veröffentlichten und einem der bekanntesten Alben, spielten „Kings Of Floyd“ im Lauf des Abends noch einige andere Songs.

Musiker wissen zu überzeugen

Der Band gelang es, die Konzertbesucher zu begeistern und viele von ihnen auch an die 1960er- und 1970er-Jahre zu erinnern, in denen Pink Floyd Welterfolge feierte. Die kraftvolle und rauchige Stimme von Sänger Mark Gillespie und das glänzende Spiel von Maurus Fischer auf seiner Gitarre wurden rhythmisch durch Bassmann Hans Maahn und Schlagzeuger Bernie Bovens unterstützt. Immer wieder kamen Bernd Winterschlade mit seinem Saxophon und Lucy Wende mit ihrer tollen Stimme hinzu.

Gerade Lucy Wende brillierte besonders bei dem Stück „The Great Gig In The Sky“ vom Floyd-Album „The Dark Side Of The Moon“ aus dem Jahre 1973. Jeder der sieben Musiker hatte Anteil an dem musikalischen Genuss, den die Konzertbesucher genießen konnten. Den visuellen Rahmen gestaltete eine Licht- und Lasershow, die sich an Rhythmus und Stimmung anpasste. Nur vereinzelt strahlten die Lichtspots den Zuschauern zu sehr in die Augen.

Natürlich durften nach dem riesigen Beifall gegen Ende des Konzerts Zugaben nicht fehlen: Die Gruppe gab „Another Brik On The Wall“ und „Run Like Hell“ zum Besten. Theresia Schäfer, extra aus Münster mit ihrem Mann angereist, war ebenfalls begeistert von „Kings Of Floyd“: „Die waren ja besser, als die australische Profiband, die wir als Floyd-Tribute-Band in der Halle Münsterland erlebt haben.“ Ein schöneres Kompliment hätte diese Konzertbesucherin den Musikern in der Stadthalle nicht machen können.

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