Hochwasserschutz nützt auch Ökologie
Zwischen der Werse und der Osthalde wird die neue Sekundäraue entstehen, zeigen (v. l.) Frank Feldmann und Dieter Sievers von Abwasserwerk der Stadt Ahlen auf dem Bauplan. Bild: Rademacher

Es wird  zwischen der Alten Beckumer Straße und der Einmündung des Elkerbachs eine neue Sekundäraue angelegt. Künftig wird die Werse nicht mehr schnurgerade durch ihr fast kanalartiges Bett strömen, sondern sich in Mäandern in Richtung Zechengelände schlängeln. Mit dem Hochwasserschutz einher gehe auch eine deutliche ökologische Verbesserung des Gewässers, erklärte Frank Feldmann, Projektleiter im Abwasserwerk der Stadt Ahlen.

 Mit dem Anlegen der neuen Sekundäraue entstünden wichtige Lebensräume für verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Es sei erstaunlich, wie sich in knapp einem Jahr nach der Fertigstellung des Retentionsraums östlich der Alten Beckumer Straße die Natur entwickelt habe, wies Feldmann bei einem Vor-Ort-Termin auf die Vernässungsbereiche hin. In dem vierten Abschnitt des Projektes Hochwasserschutz an der Werse auf Beckumer und Ahlen Stadtgebiet wird eine zwischen 25 und 80 Metern breite Sekundäraue parallel zum bisherigen Flussbett angelegt.

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