Hoffnung für das Mammut-Tierheim
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Durch neue vertragliche Regelungen soll die finanzielle Situation des Mammut-Tierheim in Tönnishäuschen verbessert werden.
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Bürgermeister Benedikt Ruhmöller hat am Dienstag im Haupt- und Finanzausschuss mitgeteilt, dass die Tierheim-Problematik Thema der jüngsten Dienstbesprechung beim Landrat gewesen sei. Gemeinsam sei nach Möglichkeiten gesucht worden, um die Finanzierung der Einrichtung zu verbessern.

Klar machte Ruhmöller aber auch: „Die Unterstützung ist keine Pflichtaufgabe des Kreises.“ Immerhin nutzten nicht alle Kommunen des Kreises die Angebote des Tierheims. Einige Städte hätten für die Unterbringung von Tieren andere Lösungen gefunden. Angedacht sei nun, von der bislang gültigen fallbezogenen Finanzierung zu einer pauschalen Finanzierung pro Einwohner zu kommen. Für Fundhunde sollen demnach zehn Cent, für Hunde und Katzen zusammen 20 Cent pro Einwohner fällig werden. „Für die betreffenden Kommunen ist das eine verlässlichere Belastung“, so Ruhmöller.

Für die Stadt Ahlen selbst seien damit aber Mehrkosten verbunden, rechnete der Verwaltungschef vor. Statt bislang 7770 Euro kämen bei Einführung der Pauschalierung pro Einwohner rund 10 700 Euro pro Jahr auf die Stadt zu. Unterm Strich profitiere auf jeden Fall das Mammut-Tierheim davon, so Ruhmöller weiter. „Jährlich wird dadurch eine Verbesserung für das Tierheim in Höhe von 5000 Euro erreicht.„ Allerdings wies er darauf hin, dass diese Veränderungen zunächst vertraglich geregelt werden müssten.

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