Hund verheddert sich im Kabelgewirr
Bild: Westhues
Goldmedaille für die Feuerwehr: Über die erfolgreiche Rettung des Jack-Russell-Terriers Nil (Mitte) in der Ahlener Innenstadt am Sonntag freuten sich (v. l.) Sebastian Heitkamm, Marc Borkmann, Bianca und Matthias Hanig sowie Philipp Tanca.
Bild: Westhues

Schließlich musste ihn die Feuerwehr aus dem Motorblock des Fahrzeugs befreien.

Der einjährige Nil hatte sich irgendwie in dem Gewirr aus Kabeln und anderen Bauteilen verheddert. Sein Kopf saß im Motorblock fest, und es ging nicht mehr vor oder zurück. Als das Tier selbst keine Lösung gefunden hatte, half nur noch Jaulen, und das machte sein Frauchen und sein Herrchen, Bianca und Matthias Hanig, auf die außergewöhnliche Situation des Hundes aufmerksam. Doch die Hanigs waren schnell mit ihrem Latein am Ende und informierten die Feuerwehr.

Die traf alsbald mit einem HLF und vier Helfern in der Fußgängerzone ein. Mit zwei Hebekissen wurde der Wagen ein wenig angehoben, um einem Feuerwehrmann einen besseren Zugang unter das Fahrzeug zu ermöglichen. Der Mercedes wurde fixiert, danach startete die Rettungsaktion. Herrchen Matthias Hanig musste zwischendurch immer wieder unter das Auto, um Nil zu beruhigen, der das Prozedere im Großen und Ganzen aber recht tapfer über sich ergehen ließ.

Um zirka 15 Uhr war es dann endlich so weit: Nach gut 30-minütigem Einsatz kam Nil schwanzwedelnd unter dem Fahrzeug hervor. Neben ihm die Feuerwehrleute, die ihn befreit hatten: klitschnass geschwitzt, aber mit einem Lächeln im Gesicht.

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